Favre: „Mein Verein ist Hertha BSC“

Hertha BSC geht im Sommer einen wirtschaftlich vernünftigen Weg und verzichtet auf große Transfers, deshalb ist Trainer Lucien Favre auch vorsichtig mit Saisonzielen. Eines steht aber fest: Der Schweizer bleibt den Berlinern treu und möchte für die Fans alles geben.

Hoffnungsträger in Berlin: Trainer Lucien Favre
(thb) Berlin. Während sich einige Bundesliga-Vereine am Transfermarkt kräftig verstärken, präsentiert sich Hertha BSC Berlin einmal mehr zurückhaltend. „Ich habe von Anfang an gewusst, unter welchen Voraussetzungen ich bei hier arbeiten würde. Als ich am Anfang des Jahres meinen Vertrag bis 2011 verlängert habe, war mir klar, dass große Herausforderungen vor uns liegen und wir nicht die Möglichkeiten haben wie andere Vereine. Ich habe das akzeptiert. Aber auch die Fans müssen geduldig sein, realistisch bleiben“, kommentierte Trainer Lucien Favre und erklärte: „Wir bei Hertha müssen diese Fragen mit viel Intelligenz lösen. Ich habe immer gesagt, die Transferperiode ist die wichtigste Zeit im Jahr. Wir müssen genau prüfen, was wir machen – aber wir haben Zeit bis zum 31. August.“

Mein Verein ist Hertha BSC


In den vergangenen Wochen gab es Gerüchte rund um einen Abschied von Favre aus der Hauptstadt, davon möchte der Coach aber nichts wissen: „Wie in jedem Job, freut es  mich, wenn andere meine Arbeit anerkennen. Aber ich habe es schon oft gesagt, ich betone es gern noch einmal: Ich bin generell kein Trainer, der einen Klub und eine Stadt einfach so verlässt. Einen Klub wie Hertha mit seinen tollen Fans, eine wunderbare Stadt wie Berlin schon gar nicht. […]Mein Verein ist Hertha BSC!“

Harte Arbeit

Und das Saisonziel von Favre? „Ein Saisonziel zu definieren, ist derzeit schwierig. Wir müssen die Transferperiode abwarten. […]. Nur eines steht für mich fest: Wir wollen unseren Fans, den Berlinern, gute Leistungen zeigen. Und noch über etwas anderes ist klar: Die Fans, die uns fantastisch unterstützt haben, wissen, dass wir immer  hart arbeiten werden...“

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