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Klinsmann fühlt sich durch Bayerns Personalpolitik bestätigt
Jürgen Klinsmann genießt derzeit seinen Urlaub in den USA. Von dort meldete er sich via Bild zu Wort und erklärte, er sehe Bayerns aktuelle Transferpolitik mit Wohlwollen. Außerdem werde er in dieser Saison keine Mannschaft übernehmen.
20.06.2009 10:33:23
"Time to say Goodbye" - Jürgen Klinsmann als Trainer beim FC Bayern gefeuert (firo)
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Bewusste Zurückhaltung im letzten Sommer
Vor einem Jahr hielt sich der FC Bayern auf dem Transfermarkt zurück, in diesem Sommer kommen einige Hochkaräter an die Säbener Straße. Zur defensiven Personalpolitik vor zwölf Monaten erklärte Klinsmann: „Man wollte der Mannschaft trotz einiger Fragestellungen nach dem Doublegewinn die Möglichkeit geben, sich auch international zu beweisen, obwohl man im Uefa-Cup ja gescheitert war. Wir wussten, dass es ein Risiko wird mit einem neuen Torwart und ohne vierten Stürmer, von den Verletzungen ganz zu schweigen. Ich habe noch im Dezember geraten, Podolski mit Olic zu tauschen, aber leider war man anderer Meinung.“
Bestätigung durch Bayerns Transferpolitik
Dafür sieht er sich nun bestätigt: „Sieben, vielleicht auch acht oder neun neue Spieler – das ist fast eine komplette Mannschaft und zeigt, dass man im Nachhinein meiner Analyse gefolgt ist. Und es zeigt überdeutlich, dass offensichtlich nicht der Trainer alleine schuld war an den Niederlagen der vergangenen Saison - wie es so oft dargestellt wurde. Da bekam man fast den Eindruck, ein Trainerwechsel würde reichen, um ins Champions-League-Finale zu kommen.“
Kein Job in absehbarer Zeit
Auf eine Abfindung haben sich Klinsmann und die Bayern noch nicht geeinigt, derzeit bekommt er weiter sein Gehalt überwiesen. Daran werde sich zunächst auch nichts ändern, denn er plane nicht, in nächster Zeit einen Job anzunehmen, so der ehemalige Nationaltrainer: „Ich habe ja gesagt, dass ich zur neuen Saison keine Mannschaft übernehmen werde. Ich werde erst einmal die Zeit bei den Bayern aufarbeiten. Gerade dann, wenn die Dinge nicht optimal gelaufen sind, kann man sehr viel daraus lernen, beruflich wie menschlich. Meine vertragliche Situation ist klar, es besteht absolut kein Handlungsbedarf. Ich möchte ja – wie gesagt - für die neue Saison auch keine Mannschaft übernehmen. Andererseits werde ich aber diese neue Unabhängigkeit nutzen, mir eine Auszeit nehmen und mich weiterbilden.“
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