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Eintracht Frankfurt: Gewinner und Verlierer
Siege und Niederlagen liegen im Fußball oft sehr nah beieinander. Was am Ende aber zählt ist der gesamte Saisonverlauf, aus dem sich in jedem Club Sieger und Verlierer herauskristallisieren. Wer also waren die Erfolgsgaranten? Wer lieferte schwache Leistungen ab? Und wer erhält eine zweite Chance?
(jr) Frankfurt. Eintracht Frankfurt absolvierte eine durchschnittliche Spielzeit 2008/09. Als Gewinner gilt vor allem die rechte Seite um Patrick Ochs und Markus Steinhöfer sowie Neu-Besiktas-Akteur Michael Fink. Eine Saison zum Vergessen war es indes für Junichi Inamoto , Mehdi Mahdavikia und den von Verletzungen gebeutelten Zlatan Bajramovic.
DIE GEWINNER
Michael Fink: Der gebürtige Schwabe spielte eine überaus starke dritte Saison bei der Eintracht. Im defensiven Mittelfeld kam der defensive Mittelfeldspieler in 32 Einsätzen auf fünft Treffer und zwei Assists. Seine Leistungen blieben auch dem türkischen Spitzenklub Besiktas Istanbul nicht verborgen. Dort unterschrieb Fink einen Drei-Jahres-Vertrag.
Markus Steinhöfer: Viele in Hessen sahen die Verpflichtung des 23-Jährigen von Red Bull Salzburg mit Skepsis. Bei den „Bullen“ noch als Außenverteidiger im Einsatz, erkämpfte sich Freistoß-Spezialist Steinhöfer bei den „Adlerträgern“ schnell einen Stammplatz im rechten Mittelfeld. Dabei avancierte der ehemalige Bayern-Jugendspieler mit zehn Assists zu einem der Top-Vorbereiter der Liga.
Patrick Ochs: Seit 2004 bei der Eintracht, wird der Rechtsverteidiger von Saison zu Saison wichtiger für die Frankfurter. Auf der rechten Abwehrseite bringt der 25-Jährige stets solide Leistungen. Mit diesen stieg er zu einem Führungs- und Schlüsselspieler der Eintracht empor und spielte sich sogar ins Blickfeld von Bundestrainer Joachim Löw.
DIE VERLIERER
Junichi Inamoto: Die zweite Saison des 71-maligen japanischen Nationalspieler war auch seine letzte bei den Hessen. Auch in dieser schaffte der defensive Mittelfeldspieler keinen Torerfolg, wirkte oft überfordert und war längst nicht mehr gesetzt bei Friedhelm Funkel. Der Verein zieht die Option auf Verlängerung beim 29-Jährigen nicht. Somit scheidet die Ehe Frankfurt/Inamoto nach nur 24 Monaten.
Mehdi Mahdavikia: Mehdi Mahdavikia und die Eintracht – das scheint nicht zu passen. Schon in der Vorsaison konnte der 105-malige iranisch Internationale in Frankfurt nicht Fuß fassen. Saison Nummer zwei am Main lief noch schlechter, für den oft von Verletzungen gebeutelten rechten Mittelfeldspieler. Den Zweikampf um einen Stammplatz gegen Markus Steinhöfer verlor der 31-Jährige jedenfalls deutlich.
Zlatan Bajramovic: Der Bosnier hat das Pech aber auch wirklich an den Beinen kleben. Konnte schon in der Hinserie der Vorsaison bei Schalke oft nur unter Schmerzen auflaufen, ehe er die Rückrunde komplett verpasste. Insgesamt wurde Bajramovic, der trotz Verletzung zu Saisonbeginn an den Main geholt wurde, dreimal an der Zehe operiert. Erst gegen Saisonende wurde er sechs Mal eingewechselt und kam auf 118 Minuten Einsatzzeit, ehe die Schmerzen wieder zum Vorschein kamen.
DIE ZWEITE CHANCE
Caio: Eigentlich ist es bereits die dritte Chance für den Brasilianer. Der 23-Jährige konnte seine Spielgestalter-Qualitäten bei der Eintracht bislang nur ganz selten zeigen. Körperlich ist er mittlerweile in einem besseren Zustand als nach seinem Wechsel aus seiner Heimat im Januar 2008. Doch nur fünf Startelf-Einsätze sind eine miserable-Bilanz für den 3,8-Millionen-Mann. Vielleicht gelingt es ja neu Coach Michael Skibbe Caio endlich zum Eintracht-Regisseur zu machen.
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