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Zeugnis: Die Saison vom Hamburger SV
Die Saison ist Geschichte. Die Spielzeit 2008/09 ist abgepfiffen. Bevor jetzt die Mannschaften in ihre wohlverdienten Sommerferien gehen, hat sich die Redaktion zusammengesetzt: Klassenkonferenz! Welcher Club schafft die Versetzung, wer bleibt sitzen? Das große Goal.com-Zeugnis verrät Stärken und Schwächen aller Teams und hat die Leistungen der Beteiligten entsprechend benotet – von sehr gut bis ungenügend.
Von Sebastian HEIER
Hamburg. An der Elbe wurde lange Zeit geträumt, sogar von drei Titeln in einer Saison. Doch die bittere Wahrheit kam beim Hamburger SV vor allem in der Saisonendphase, in den Spielen gegen den Nordrivalen Werder Bremen. Im UEFA-Cup und im DFB-Pokal scheiterte der Bundesligist im Halbfinale. Die Meisterschaftschancen wurden ebenfalls verspielt. Am Ende der Saison sind nicht nur drei Titel verspielt, sondern auch Trainer Martin Jol ist verschwunden.
TOR – Note: befriedigend (3)
Frank Rost ist die konstante Stütze im Spiel der Hamburger. Der Schlussmann gehört mit seinen 35 Jahren zu dem Kreis der erfahrensten Spieler im Kader. Die Leistungen von Rost waren allerdings nicht immer glänzend – ähnlich, wie bei der gesamten Mannschaft, liegt hinter ihm eine Saison mit Höhen Tiefen. 34 Spiele absolvierte der Torwart in der Bundesliga über 90 Minuten, an der hohen Zahl der Gegentore (47) trifft auch ihn eine Teilschuld.
ABWEHR – Note: noch ausreichend (4-)
Die Stärken der Vorsaison waren vor allem in der Defensive zu finden, diese Tatsache änderte sich allerdings schlagartig. Joris Mathijsen präsentierte sich in der abgelaufenen Spielzeit mit vielen Fehlern und Schwächen. Bastian Reinhardt musste schon früh verletzungsbedingt aufgeben und Winter-Neuverpflichtung Michael Gravgaard war zu keinem Zeitpunkt der Rückrunde eine gute Verstärkung. Die Konsequenz: Zu viele Fehler und zu viele Gegentore!
MITTELFELD – Note: noch gut (2-)
Piotr Trochowski hat in den Reihen der Hanseaten wohl den größten Schritt nach vorne gemacht. Aus dem Schatten in den Blickpunkt, der Nationalspieler überzeugte nicht nur mit Toren, sondern auch mit Torvorlagen. Defensiv zeigte sich Kapitän David Jarolím stark, während Neuverpflichtung Marcell Jansen auch im Mittelfeld eine gute Rolle spielte. Die Mittelfeldreihe präsentierte sich verstärkt, allerdings mit fehlenden Optionen in der Breite.
STURM – Note: voll gut (2+)
Die Schwäche der Vorsaison wurde zu einer Stärke. Paolo Guerrero, ebenfalls ein Gewinner der abgelaufenen Spielzeit, traf in den wichtigen Spielen und legte wichtige Treffer auf. Ivica Olic ist ohnehin eine Konstante bei den Hamburgern, Kampf und Leidenschaft bis zum Schluss. Und auch Neuverpflichtung Mladen Petric zeigte sich nach seinem Wechsel an die Elbe als treffsicherer Angreifer. Ein starkes Trio, das einen gesunden Konkurrenzkampf lebte.
TRAINER & MANAGEMENT – Note: voll befriedigend (3+)
Martin Jol kam im Sommer an die Elbe und packte zwölf Monate später wieder seine Koffer. Während des kurzen Aufenthalts erspielte er sich nach dem HSV-Umbruch mit vielen Transfers und Umbaumaßnahmen das Maximum. Einzig die Krönung, zumindest ein Titel, fehlte. Das Management muss sich da schon etwas mehr Kritik gefallen lassen, vor allem die Wintertransfers müssen hinterfragt und kritisiert werden.
SAISON – Note: ausreichend (4)
Schwere Abgänge und die Umstrukturierung einer Mannschaft standen vor zwölf Monaten auf dem HSV-Programm. Eine Saison mit einem Absturz wurde vermieden und es wurde sogar auf drei Hochzeiten getanzt. Doch die Meisterschaft, der UEFA-Cup-Triumph (Halbfinalaus) und der DFB-Pokal-Erfolg (Halbfinalaus) wurden hintereinander verspielt. Am Ende fehlte die Breite des Kaders, um vielleicht einen großen Titel feiern zu dürfe.
Zum Sommerfahrplan vom Hamburger SV
Zu den Gewinnern und Verlierern vom Hamburger SV
Zum Transfermarkt vom Hamburger SV
Der Sommerfahrplan: Die Infos zu allen Bundesligisten
Eure Meinung: Wie bewertet ihr die Saison vom Hamburger SV?
Hamburg. An der Elbe wurde lange Zeit geträumt, sogar von drei Titeln in einer Saison. Doch die bittere Wahrheit kam beim Hamburger SV vor allem in der Saisonendphase, in den Spielen gegen den Nordrivalen Werder Bremen. Im UEFA-Cup und im DFB-Pokal scheiterte der Bundesligist im Halbfinale. Die Meisterschaftschancen wurden ebenfalls verspielt. Am Ende der Saison sind nicht nur drei Titel verspielt, sondern auch Trainer Martin Jol ist verschwunden.
TOR – Note: befriedigend (3)
Frank Rost ist die konstante Stütze im Spiel der Hamburger. Der Schlussmann gehört mit seinen 35 Jahren zu dem Kreis der erfahrensten Spieler im Kader. Die Leistungen von Rost waren allerdings nicht immer glänzend – ähnlich, wie bei der gesamten Mannschaft, liegt hinter ihm eine Saison mit Höhen Tiefen. 34 Spiele absolvierte der Torwart in der Bundesliga über 90 Minuten, an der hohen Zahl der Gegentore (47) trifft auch ihn eine Teilschuld.
ABWEHR – Note: noch ausreichend (4-)
Die Stärken der Vorsaison waren vor allem in der Defensive zu finden, diese Tatsache änderte sich allerdings schlagartig. Joris Mathijsen präsentierte sich in der abgelaufenen Spielzeit mit vielen Fehlern und Schwächen. Bastian Reinhardt musste schon früh verletzungsbedingt aufgeben und Winter-Neuverpflichtung Michael Gravgaard war zu keinem Zeitpunkt der Rückrunde eine gute Verstärkung. Die Konsequenz: Zu viele Fehler und zu viele Gegentore!
MITTELFELD – Note: noch gut (2-)
Piotr Trochowski hat in den Reihen der Hanseaten wohl den größten Schritt nach vorne gemacht. Aus dem Schatten in den Blickpunkt, der Nationalspieler überzeugte nicht nur mit Toren, sondern auch mit Torvorlagen. Defensiv zeigte sich Kapitän David Jarolím stark, während Neuverpflichtung Marcell Jansen auch im Mittelfeld eine gute Rolle spielte. Die Mittelfeldreihe präsentierte sich verstärkt, allerdings mit fehlenden Optionen in der Breite.
STURM – Note: voll gut (2+)
Die Schwäche der Vorsaison wurde zu einer Stärke. Paolo Guerrero, ebenfalls ein Gewinner der abgelaufenen Spielzeit, traf in den wichtigen Spielen und legte wichtige Treffer auf. Ivica Olic ist ohnehin eine Konstante bei den Hamburgern, Kampf und Leidenschaft bis zum Schluss. Und auch Neuverpflichtung Mladen Petric zeigte sich nach seinem Wechsel an die Elbe als treffsicherer Angreifer. Ein starkes Trio, das einen gesunden Konkurrenzkampf lebte.
TRAINER & MANAGEMENT – Note: voll befriedigend (3+)
Martin Jol kam im Sommer an die Elbe und packte zwölf Monate später wieder seine Koffer. Während des kurzen Aufenthalts erspielte er sich nach dem HSV-Umbruch mit vielen Transfers und Umbaumaßnahmen das Maximum. Einzig die Krönung, zumindest ein Titel, fehlte. Das Management muss sich da schon etwas mehr Kritik gefallen lassen, vor allem die Wintertransfers müssen hinterfragt und kritisiert werden.
SAISON – Note: ausreichend (4)
Schwere Abgänge und die Umstrukturierung einer Mannschaft standen vor zwölf Monaten auf dem HSV-Programm. Eine Saison mit einem Absturz wurde vermieden und es wurde sogar auf drei Hochzeiten getanzt. Doch die Meisterschaft, der UEFA-Cup-Triumph (Halbfinalaus) und der DFB-Pokal-Erfolg (Halbfinalaus) wurden hintereinander verspielt. Am Ende fehlte die Breite des Kaders, um vielleicht einen großen Titel feiern zu dürfe.
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Eure Meinung: Wie bewertet ihr die Saison vom Hamburger SV?
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