VfL Wolfsburg: Gewinner und Verlierer
Siege und Niederlagen liegen im Fußball oft sehr nah beieinander. Was am Ende aber zählt ist der gesamte Saisonverlauf, aus dem sich in jedem Club Sieger und Verlierer herauskristallisieren. Wer also waren die Erfolgsgaranten? Wer lieferte schwache Leistungen ab? Und wer erhält eine zweite Chance?
Von Dennis WEINACHT
Wolfsburg. Meister wird man nur als Kollektiv. Und in diesem ist der VfL Wolfsburg in der abgelaufenen Saison klasse aufgetreten. Und dennoch gab es auch Verlierer in dieser Mannschaft. Spieler eben, die nicht über 20 Tore erzielten wie etwa Edin Dzeko oder Grafite. Nach der Saison gibt es nun einen neuen Trainer, der sicherlich auch eine zweite Chance zu verteilen hat. Goal.com hat Gewinner und Verlierer bei den insgesamt sehr starken Niedersachsen ausgemacht.
DIE GEWINNER
Diego Benaglio: Er war im Tor der Niedersachsen ein starker Rückhalt. Tolle Paraden und vor allem auch eine überragende Strafraumbeherrschung gaben der Mannschaft halt und brachten den Erfolg. Zum Glück aus Sicht der „Wölfe“ will er trotz einer Vielzahl von Angeboten im Klub bleiben.
Edin Dzeko: Er traf in 32 Spielen in der Bundesliga 26 Mal und sicherte so zusammen mit seinem Sturmpartner Punkt um Punkt. Gegen Hannover 96 und die TSG 1899 Hoffenheim konnte er zudem zweimal in einer Partie drei Treffer erzielen. Außerdem bereitete er weitere zehn Tore vor.
Grafite: Der Torschützenkönig hat sich diesen Titel verdient. Seine 28 Bundesliga-Tore waren vor allem sensationell, wenn man bedenkt, dass nur 25 Mal zum Einsatz kam. Zudem traf er im UEFA-Cup in drei Spielen drei Mal und im DFB-Pokal viermal in drei Partien.
DIE VERLIERER
Cristian Zaccardo: Er war einer der großen Sensations-Transfers beim VfL Wolfsburg, konnte aber unter dem Strich nicht überzeugen. Er kam nur 14 Mal in der Bundesliga zum Einsatz, war nie wirklich fit. Ob er in der kommenden Saison noch im Team sein wird, ist unklar.
Makoto Hasebe: Er konnte in der abgelaufenen Saison nur fünf Spiele durchspielen. Ansonsten wurde er entweder ausgewechselt, oder ihm blieb nur die Rolle als Joker. Torgefahr konnte er ebenfalls nicht ausstrahlen. Ihm gelang in der deutschen Eliteklasse kein Treffer.
Yoshito Okubo: Erst im Winter kam der Japaner zu den „Wölfen“. Nach dem Aufschwung von Dzeko und Grafite hatte er keine Chance auf einen Stammplatz im Angriff. Allerdings zeigte er in seinen neun eher kurzen Einsätzen auch verdammt wenig fußballerische Qualität.
DIE ZWEITE CHANCE
Ashkan Dejagah: Aufgrund seiner angedeuteten Qualität hat er sich noch einen Anlauf verdient. Er spielte insgesamt keine schlechte Saison, war aber in seinen Leistungen sehr unbeständig. Für einen Top-Verein dürfte das in dieser Form auf Dauer kaum reichen.
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