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Buenos Dias, Matthias Scherz! Kölns König von St. Pauli dankt ab
Nach 10 Jahren Köln, hängt die Nummer 8 die Fußballschuhe an den Nagel
(fd) Köln. Genau zehn Jahre trägt Matthias Scherz das Trikot des 1. FC Köln. Die ganze Domstadt spekuliert, ob der Oldie am letzten Spieltag gegen den VfL Bochum noch einmal zum Einsatz kommt vor heimischen Publikum, zumal Torjäger Milivoje Novakovic verletzt ausfällt und Sturm-Neuzugang Manasseh Ishiaku zuletzt spielerisch ein Totalausfall war. Beim letzten Bundesliga-Auftritt des Kölner in Hamburg forderten tausende Mitgereiste die Einwechslung ihrer Nummer 8, doch Daum, Kölns „Messias“, erhörte die Gebete nicht.
Bekommt Scherz seinen verdienten, würdigen Abschied?
Klar ist, dass Matthias Scherz im Rahmen des Freundschaftsspiel für Lukas Podolski offiziell verabschiedet wird und dass der Offensivspiel bei Stefan Raabs Deutschem Eisfußball Pokal für die Geißböcke die Bowlingschuhe anziehen wird. Doch verdient so ein vereinstreuer Kicker nicht eine Chance es allen noch mal auf der Bühne Bundesliga zu zeigen, zumal Kölns übrige Stürmer sich diese Saison nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben und es sowohl für den FC als auch für den VfL Bochum am letzten Spieltag um nichts mehr geht?
Als einziger Spieler alle Aufstiege miterlebt
Matthias Scherz ist ein Phänomen. Er ist der einzige Kicker in der Geschichte des Vereins, der alle vier Aufstiege beigewohnt hat und meist auch großen Anteil daran hatte. Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass er auch bei drei Abstiegen (beim vierten, dem ersten Abstieg aus der Bundesliga kickte er noch für St. Pauli) eine große Rolle gespielt hat, doch Scherz hielt dem Verein stets die Treue und das auch nach seiner Karriere, denn er wird den Rheinländern als eine Art Jugend-Spielerberater erhalten bleiben.
„3 Tore! Scherz der König von St. Pauli!“
Was von Matthias Scherz in Erinnerung bleibt? Vor allem sein Auftritt gegen St. Pauli im Jahre 2002, als er seinen Ex-Club mit einem Dreierpack abschoss. „3 Tore! Scherz der König von St. Pauli!“ – titelte die Bild. Viele Fehlpässe, viele Tore, ohne Frage. Lange auf der rechten Außenbahn, später auch als Abstauber vorm Tor, entwickelte sich ein zwiespältiges Verhältnis zwischen Anhang, Kölner Medienlandschaft und dem Spieler selbst natürlich. Vielleicht kann man die Situation mit der von Kevin Kuranyi bei Schalke vergleichen: Auch wenn der Kicker jährlich seine Buden schießt und zweifelsfrei auch für gute Aktionen sorgt, hat er genug in seinem Leben versemmelt oder vertändelt. Aber das passiert nun mal in einer Elf, die alle paar Spielzeiten komplett durcheinander gewürfelt wird. Und ist auch lange her. Der Kölner Anhang rechnet dem „Matthes“ seine Treue nämlich hoch an.
Buenos Dias, Matthias!
Allerdings wollen wir einen gestandenen Profi auf seinen letzten Metern hier nicht runtermachen. Matthias Scherz wird als Musterprofi in die Vereinsgeschichte der Kölner eingehen. Einer, der sich mit dem Club identifizierte, sich keine Skandale erlaubte, den Mund nie zu voll nahm und das leistete, was man von ihm erwartete. Über 275 Spiele für Köln und 64 Liga-Tore, damit trägt sich Matthias Scherz in die ewige Top 20 mit den meisten Einsätzen für die „Geißböcke“, sogar noch vor Größen wie Johannes Löhr, Pierre Littbarski oder Wolfgang Overath, ein. Goal.com sagt: „Buenos dias, Matthias“ – es war schön mit dir. Ein Abschied mit Würde sei dir gegönnt.
Was meint ihr: Hat Matthias Scherz eine Chance gegen Bochum verdient? Was haltet Ihr von ihm?
Bekommt Scherz seinen verdienten, würdigen Abschied?
Klar ist, dass Matthias Scherz im Rahmen des Freundschaftsspiel für Lukas Podolski offiziell verabschiedet wird und dass der Offensivspiel bei Stefan Raabs Deutschem Eisfußball Pokal für die Geißböcke die Bowlingschuhe anziehen wird. Doch verdient so ein vereinstreuer Kicker nicht eine Chance es allen noch mal auf der Bühne Bundesliga zu zeigen, zumal Kölns übrige Stürmer sich diese Saison nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben und es sowohl für den FC als auch für den VfL Bochum am letzten Spieltag um nichts mehr geht?
Als einziger Spieler alle Aufstiege miterlebt
Matthias Scherz ist ein Phänomen. Er ist der einzige Kicker in der Geschichte des Vereins, der alle vier Aufstiege beigewohnt hat und meist auch großen Anteil daran hatte. Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass er auch bei drei Abstiegen (beim vierten, dem ersten Abstieg aus der Bundesliga kickte er noch für St. Pauli) eine große Rolle gespielt hat, doch Scherz hielt dem Verein stets die Treue und das auch nach seiner Karriere, denn er wird den Rheinländern als eine Art Jugend-Spielerberater erhalten bleiben.
„3 Tore! Scherz der König von St. Pauli!“
Was von Matthias Scherz in Erinnerung bleibt? Vor allem sein Auftritt gegen St. Pauli im Jahre 2002, als er seinen Ex-Club mit einem Dreierpack abschoss. „3 Tore! Scherz der König von St. Pauli!“ – titelte die Bild. Viele Fehlpässe, viele Tore, ohne Frage. Lange auf der rechten Außenbahn, später auch als Abstauber vorm Tor, entwickelte sich ein zwiespältiges Verhältnis zwischen Anhang, Kölner Medienlandschaft und dem Spieler selbst natürlich. Vielleicht kann man die Situation mit der von Kevin Kuranyi bei Schalke vergleichen: Auch wenn der Kicker jährlich seine Buden schießt und zweifelsfrei auch für gute Aktionen sorgt, hat er genug in seinem Leben versemmelt oder vertändelt. Aber das passiert nun mal in einer Elf, die alle paar Spielzeiten komplett durcheinander gewürfelt wird. Und ist auch lange her. Der Kölner Anhang rechnet dem „Matthes“ seine Treue nämlich hoch an.
Buenos Dias, Matthias!
Allerdings wollen wir einen gestandenen Profi auf seinen letzten Metern hier nicht runtermachen. Matthias Scherz wird als Musterprofi in die Vereinsgeschichte der Kölner eingehen. Einer, der sich mit dem Club identifizierte, sich keine Skandale erlaubte, den Mund nie zu voll nahm und das leistete, was man von ihm erwartete. Über 275 Spiele für Köln und 64 Liga-Tore, damit trägt sich Matthias Scherz in die ewige Top 20 mit den meisten Einsätzen für die „Geißböcke“, sogar noch vor Größen wie Johannes Löhr, Pierre Littbarski oder Wolfgang Overath, ein. Goal.com sagt: „Buenos dias, Matthias“ – es war schön mit dir. Ein Abschied mit Würde sei dir gegönnt.
Was meint ihr: Hat Matthias Scherz eine Chance gegen Bochum verdient? Was haltet Ihr von ihm?
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