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So spannend wie in dieser Saison war es im Titelkampf der Bundesliga noch nie. Gleich drei Vereine marschierten am Dienstag im Gleichschritt Richtung Meisterschaft und gewannen ihre Spiele. Darunter auch Hertha BSC Berlin, die gegen den 1. FC Köln 2:1 gewannen.

(ab) Köln. „Wir haben jetzt noch zwei Spiele, und es sind noch sechs Punkte zu vergeben. In Berlin herrscht jetzt natürlich Euphorie, und das Stadion wird am Samstag voll sein. Das ist eine gute Situation für den Verein, und wir wollen bis zum Schluss unser Bestes geben“, sagte Hertha-Coach Lucien Favre nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln.

Hertha sehr effizient


Seine Mannschaft hatte wieder einmal nicht restlos überzeugt, doch effizient gespielt. Das zeichnet die Berliner aus, die in dieser Saison 14 Spiele mit nur einem Tor Vorsprung gewinnen konnten – Rekord in der Geschichte der Bundesliga. „Der Sieg war heute sehr wichtig. Wir waren im Spiel sehr effizient. Das ist in dieser Saison ein Merkmal und eine Qualität von uns. Wir haben schon einen UEFA Pokal-Platz sicher, aber jetzt wollen wir mehr. Wenn wir beide Spiele gewinnen, haben wir die Chance noch Meister zu werden“, erklärte Kapitän Arne Friedrich.

Daum voll des Lobes


Köln-Trainer Christoph Daum lobte den Gegner für seine Qualitäten: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten fast das Maximum gemacht. Wir konnten leider aus den guten Situationen, die wir uns erarbeitet haben, kein Kapital schlagen. Da sieht man auf der anderen Seite dann die Qualitäten einer Mannschaft wie Hertha BSC. Der Anschlusstreffer kam leider zu spät. Vom Einsatz her war das klasse, was wir heute gemacht haben.“

Elfmeter nicht gegeben


Daum haderte jedoch auch mit der Entscheidung des Schiedsrichters, der nach einem Handspiel von Josip Simunic keinen Elfmeter gegeben hatte. „Wenn ein Feldspieler von Hertha wie ein Torwart agiert, erwartet man schon einen Elfmeterpfiff.“

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