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Der VfB Stuttgart bleibt durch einen 2:1-Sieg auf Schalke im Titelrennen dabei. Gladbach feierte in Cottbus einen Erfolg in letzter Minute. Bereits am Dienstagabend konnten die Titelkandidaten FC Bayern, VfL Wolfsburg und Hertha BSC ihre Partien für sich entscheiden.

(jr/rs) München. Der VfB Stuttgart hat es am 32. Spieltag dem Spitzentrio gleich getan und ebenfalls einen Dreier eingefahren. Es bleibt damit unheimlich spannend im Titelkampf. Im Abstiegskampf fuhr Borussia Mönchengladbach bei Energie Cottbus einen enorm wichtigen Sieg ein. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit. 

Schalke 04 – VfB Stuttgart 1:2 (1:1)

Der VfB startete gut strukturiert und ging nach einer Viertelstunde in Abwesenheit von Gomez durch Cacau in Führung. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die „Knappen“ stärker und glichen durch einen herrlichen Freistoß-Treffer von Rakitic aus (39.). Elf Minuten vor der Pause markierte der zweite VfB-Stürmer Marica nach einer unglücklichen Neuer-Abwehr das 2:1 für die Schwaben. Diese Führung brachte die Babbel-Elf in der Folge über die Zeit und bleibt im Titelkampf somit weiter voll dabei.

Hamburger SV – VfL Bochum 3:1 (2:0)

Die Gastgeber starteten nach den Tiefschlägen in den letzten Wochen engagiert und gingen durch Guerrero (15.) verdient in Führung. Diese erhöhte Olic gegen passive Bochumer mit einem Kopfball in Minute 33. Nach der Pause erhöhte abermals Olic mit einem Linksschuss auf 3:0 (58.), ehe der eingewechselte Freier für den Abstiegs-Kandidaten auf 1:3 verkürzen konnte (71.). Der Sieg des HSV war aber zu keiner Zeit gefährdet.

Eintracht Frankfurt – Werder Bremen 0:5 (0:0)

In den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer eine durchaus unterhaltsame Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die Hessen versteckten sich vor dem bei Kontern stets gefährlichen UEFA-Cup-Finalisten keineswegs. Zu Beginn des zweiten Abschnitts sah Ochs nach einem Foul als letzter Mann an Özil die Rote Karte. Den fälligen Strafstoß verwertete Frings sicher zur Gäste-Führung. Fünf Minuten später legte der Routinier seinen zweiten Treffer nach, ehe Tziolis (60.) und Pizarro (63.) auf 4:0 für die Gäste erhöhten. Vier Werder-Treffer innert zwölf (!) Minuten. Doch damit nicht genug: Almeida legte 13 Minuten vor Schluss für wie aus einem Guss spielende Werderaner noch ein fünftes Tor drauf.

Energie Cottbus – Borussia Mönchengladbach 0:1 (0:0)

Das Spiel lebte von Beginn weg von der immensen Spannung. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld und lieferten sich unerbittliche Zweikämpfe, Torraumszenen kamen jedoch kaum zu Stande. Neun Minuten nach der Pause wäre Gladbach durch einen missglückten Burca-Klärungsversuch beinahe in Front gegangen. Tremmel konnte Energie mit einer Glanztat gerade noch vor einem Rückstand bewahren. In der Schlussminute war dann aber auch Tremmel machtlos, als Dante nach einer Marin-Ecke per Kopf zur Stelle war und für den vielumjubelten Siegtreffer der Gladbacher sorgte.

Arminia Bielefeld – 1899 Hoffenheim 0:2 (0:1)

Die Gastgeber starteten beherzt, vergaben aber durch Mijatovic und Katongo beste Chancen. Nach 25 Minuten waren es die Gäste die durch Wellington in Führung gingen. Der Brasilianer profitierte dabei von einem haarsträubenden Mijatovic-Patzer. Acht Minuten vor Ende dann die endgültige Entscheidung zugunsten des Herbstmeisters. Mijatovic foulte Ba, Salihovic verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:0-Endstand für das Rangnick-Team.

Bayern München – Bayer Leverkusen 3:0 (0:0)

Auch weiterhin bleibt Bayer Leverkusen in München ohne einen Sieg. Seit vielen Jahren wartet die „Werkself“ auf einem Dreier bei den Bayern, kassierte aber wie so oft eine Schlappe. Unter Jupp Heynckes scheint es endlich richtig zu laufen, denn Leverkusen wurde mit 3:0 aus der Allianz-Arena geschossen. Nachdem es ohne Treffer in die Pause ging, konnten Luca Toni (47.), Franck Ribery (59.) und Lukas Podolski (71.) den ungefährdeten Sieg unter Dach und Fach bringen.

Karlsruher SC – Hannover 96 2:3 (2:2)

Der Abstieg für den Karlsruher SC steht kurz bevor. Die Badener hatten es gegen Hannover 96 selbst in der Hand und waren auch gut in die Begegnung gestartet, doch gingen letztendlich wieder leer aus. Aleksandr Iashvilli und Lars Stindl hatten den KSC Mitte der ersten Hälfte in Front geschossen, doch in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel kassierte Karlsruhe zwei Treffer. In einer hart umkämpften zweiten Hälfte war es dann Hanno Balitsch, der den Siegtreffer für die Niedersachsen markierte.

1. FC Köln – Hertha BSC Berlin 1:2 (0:1)

Es ist schon erstaunlich, welche Effektivität die Berliner Hertha vorzuweisen hat. Auch beim 1. FC Köln setzen sich die Hauptstädter durch und konnten dank zweier Treffer mit 2:1 gewinnen. Obwohl die Gastgeber aus der Domstadt ebenfalls ihre Möglichkeiten hatten und auch viele Spielanteile ihr Eigen nennen durften, reichte es nicht, um sich gegen die Berliner zu behaupten. Tore kurz vor, und kurz nach der Pause machten den Unterschied, der die „Alte Dame“ auch weiterhin vom Titel träumen lässt, aus. Selbst der Anschlusstreffer in der letzten Minute sorgte nicht mehr für Unruhe.

VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund 3:0 (1:0)

Scheinbar hat sich der VfL Wolfsburg von der herben Pleite vom Wochenende gut erholt. Gegen Borussia Dortmund setzte sich der Tabellenführer mit 3:0 durch und präsentierte sich wieder in Spiellaune. Einmal mehr zeigte sich der Sturm der „Wölfe“ bissig, denn Edin Dzeko (15./85.) und Grafite waren die Torschützen für den VfL. Für eine unschöne Szene im Spiel sorgte Dortmunds Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng, der nur neun Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte sah, nachdem er seinen Gegenspieler mit dem Fuß im Gesicht traf.

Eure Meinung: Was sagt ihr zu den Partien des 32. Spieltags?

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