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Spielbericht Bundesliga: Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach
Es begann fade, aber engagiert und endete mit einem klaren und hart umkämpften Ergebnis, welches die Gladbacher noch weiter unter Zugzwang setzen wird.
(sv) Frankfurt. Sowohl für Eintracht Frankfurt, als auch für Borussia Mönchengladbach war es ein wichtiges Spiel gegen den den drohenden Abstieg. Aus dem Trauerkick in der ersten Halbzeit wurde ein herrlich umkämpftes Spiel in der zweiten Hälfte, was schließlich Frankfurt mit 4:1 für sich entscheiden konnte.
Hüben wie drüben engagiert
Die Gladbacher setzten die Frankfurter in den ersten Minuten unter Druck, aber die Gastgeber hielten mit etwas hilflosen Aufbauversuchen dagegen. Die Gäste machten die Räume eng, aber die Eintracht hatte ein wenig mehr Ballbesitz. Und dann kam fast das 0:1 für Gladbach: Nach einer Flanke von links grätschte Marin am langen Pfosten den Ball auf das kurze Eck (15). Aber Eintracht-Torwart Pröll konnte genial mit dem Knie parieren. Und prompt kam die Antwort der Gastgeber, die mit Fink aus 17 Metern knapp am linken Pfosten vorbeischossen. Weiter ging es mit einem Volleyschuss von Alexander Meier (19.), der das Leder aus neun Meter Entfernung hoch über die Latte schoss. Auch Liberopoulos konnte aus kurzer Distanz nur über Baillys Kasten schießen (22.).
Frankfurter Einsatz belohnt
Marko Marin wollte in der 27. Minute gegen seine ehemalige Mannschaft treffen, als er von links nach Innen zog und seinen Schuss einen halben Meter neben den Pfosten setzte. Danach gab es engagierte, aber wenig effiziente Aufbauversuche auf beiden Seiten. Sie warteten beide auf Konter, die dann aber nicht griffen, weil die Abwehr des Gegners immer zu dicht stand. Doch plötzlich konnte die Eintracht das 1:0 erzielen (40.). Nach einer Ecke von Steinhöfer stieg Alexander Meier hoch und nickte zu seinem zweiten Saisontor gegen den chancenlosen Gladbach-Torwart Bailly ein. Damit endete dann auch die etwas behäbige erste Halbzeit.
Hessisch effektiv
Mit einem kräftigen Gong starteten die Frankfurter die zweite Hälfte in ihrem Heimspiel. Wieder nach einer Ecke hatte Frankfurt ein Tor (47.) erzielen können. Dieses Mal war es Nikos Liberopoulos, der den Ball aus zwölf Metern ins rechte Eck drosch. Die Gladbacher waren nun aufgeschreckt und liefen sich immer wieder in der hessischen Abwehr fest. Das hatte auch Gladbach-Trainer Meyer gemerkt und brachte mit Moses Lamidi für Alexander Baumjohann einen zweiten Stürmer (54.). Frankfurt machte nun hinten weiter dicht, schaute aber immer wieder am Gladbacher Strafraum vorbei. Doch dann gab es einen Treffer (65.) für Gladbach nach einer Flanke von Marins linker Seite. Da hatte Galasek einen Nachschuss versenkt, aber vorher wurde Marin von Chris am Nachschuss gehindert. Das wurde mit einem Elfmeter geahndet und Bradley verschoss halbhoch gegen Pröll, der den Ball mit der rechten Hand abwehrte.
Gladbach wacht zu spät auf
Darauf wussten die Gladbacher nicht mehr so Recht, was sie tun sollten, bis sie zehn Minuten später schließlich wieder zu einem Elfmeter (74.) kamen, als Marin im Sechzehnmeterraum von Russ umgelegt wurde. Den Strafstoß schoss dieses Mal Filip Daems. Der zielte in die rechte Ecke und verlud Pröll. Dieser längst fällige Anschlusstreffer setzte dann neue Energien bei den Gästen frei. Aber die Hessen wollten sich diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen und trafen nur fünf Minuten später (80.) Der vorher bestrafte Eintracht-Verteidiger Marco Russ musste nach einer Ecke von rechts am kurzen Pfosten nur noch einköpfen. Zu spät begann der wirkliche Kampf der Gladbacher, die nun verzweifelt gegen die Hausherren anliefen. Und Frankfurt machte den Sack in der 88. Minute endgültig zu, als Michael Fink nach einer verwirrenden Situation aus fünf Metern zum 4:1 einlochte. Verdient gewannen die Hessen am Ende und bringen die Gladbacher damit in eine noch unangenehmere Situation. Ob dort bald personelle Konsequenzen gezogen werden?
Eure Meinung: Wie hat Euch das Spiel gefallen?
Hüben wie drüben engagiert
Die Gladbacher setzten die Frankfurter in den ersten Minuten unter Druck, aber die Gastgeber hielten mit etwas hilflosen Aufbauversuchen dagegen. Die Gäste machten die Räume eng, aber die Eintracht hatte ein wenig mehr Ballbesitz. Und dann kam fast das 0:1 für Gladbach: Nach einer Flanke von links grätschte Marin am langen Pfosten den Ball auf das kurze Eck (15). Aber Eintracht-Torwart Pröll konnte genial mit dem Knie parieren. Und prompt kam die Antwort der Gastgeber, die mit Fink aus 17 Metern knapp am linken Pfosten vorbeischossen. Weiter ging es mit einem Volleyschuss von Alexander Meier (19.), der das Leder aus neun Meter Entfernung hoch über die Latte schoss. Auch Liberopoulos konnte aus kurzer Distanz nur über Baillys Kasten schießen (22.).
Frankfurter Einsatz belohnt
Marko Marin wollte in der 27. Minute gegen seine ehemalige Mannschaft treffen, als er von links nach Innen zog und seinen Schuss einen halben Meter neben den Pfosten setzte. Danach gab es engagierte, aber wenig effiziente Aufbauversuche auf beiden Seiten. Sie warteten beide auf Konter, die dann aber nicht griffen, weil die Abwehr des Gegners immer zu dicht stand. Doch plötzlich konnte die Eintracht das 1:0 erzielen (40.). Nach einer Ecke von Steinhöfer stieg Alexander Meier hoch und nickte zu seinem zweiten Saisontor gegen den chancenlosen Gladbach-Torwart Bailly ein. Damit endete dann auch die etwas behäbige erste Halbzeit.
Hessisch effektiv
Mit einem kräftigen Gong starteten die Frankfurter die zweite Hälfte in ihrem Heimspiel. Wieder nach einer Ecke hatte Frankfurt ein Tor (47.) erzielen können. Dieses Mal war es Nikos Liberopoulos, der den Ball aus zwölf Metern ins rechte Eck drosch. Die Gladbacher waren nun aufgeschreckt und liefen sich immer wieder in der hessischen Abwehr fest. Das hatte auch Gladbach-Trainer Meyer gemerkt und brachte mit Moses Lamidi für Alexander Baumjohann einen zweiten Stürmer (54.). Frankfurt machte nun hinten weiter dicht, schaute aber immer wieder am Gladbacher Strafraum vorbei. Doch dann gab es einen Treffer (65.) für Gladbach nach einer Flanke von Marins linker Seite. Da hatte Galasek einen Nachschuss versenkt, aber vorher wurde Marin von Chris am Nachschuss gehindert. Das wurde mit einem Elfmeter geahndet und Bradley verschoss halbhoch gegen Pröll, der den Ball mit der rechten Hand abwehrte.
Gladbach wacht zu spät auf
Darauf wussten die Gladbacher nicht mehr so Recht, was sie tun sollten, bis sie zehn Minuten später schließlich wieder zu einem Elfmeter (74.) kamen, als Marin im Sechzehnmeterraum von Russ umgelegt wurde. Den Strafstoß schoss dieses Mal Filip Daems. Der zielte in die rechte Ecke und verlud Pröll. Dieser längst fällige Anschlusstreffer setzte dann neue Energien bei den Gästen frei. Aber die Hessen wollten sich diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen und trafen nur fünf Minuten später (80.) Der vorher bestrafte Eintracht-Verteidiger Marco Russ musste nach einer Ecke von rechts am kurzen Pfosten nur noch einköpfen. Zu spät begann der wirkliche Kampf der Gladbacher, die nun verzweifelt gegen die Hausherren anliefen. Und Frankfurt machte den Sack in der 88. Minute endgültig zu, als Michael Fink nach einer verwirrenden Situation aus fünf Metern zum 4:1 einlochte. Verdient gewannen die Hessen am Ende und bringen die Gladbacher damit in eine noch unangenehmere Situation. Ob dort bald personelle Konsequenzen gezogen werden?
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