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Vorschau Bundesliga: Hertha BSC Berlin – Werder Bremen
Ausgerechnet gegen Angstgegner Werder Bremen will Hertha BSC Berlin wieder in die Erfolgsspur finden. Auch ohne die fehlenden Leistungsträger Voronin und Friedrich soll nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder ein Dreier her. Doch Vorsicht, Werder ist in Berlin immer besonders gut drauf!
Pantelic muss Voronin ersetzen
Die kleine Krise geht mit der personellen Situation einher, denn beim Spiel in Stuttgart (0:2) verletzte sich Kapitän Arne Friedrich. Der Nationalspieler fällt bis zum Saisonende aus. Bitter für Hertha, denn Friedrich war einer der Garanten für die bis dato so starke Berliner Defensive. Außerdem werden am Sonntag Patrick Ebert (5. gelbe Karte) und Andrey Voronin fehlen. Voronin hatte sich gegen Hannover eine Tätlichkeit geleistet und muss drei Spiele aussetzen. Die Hoffnungen im Angriff ruhen daher natürlich auf Marko Pantelic: „Jeder weiß, was er kann. Wer das nicht tut, der hat keine Ahnung vom Fußball. Er war immer wichtig für uns, auch während seiner Verletzung. Wir brauchen ihn unbedingt. Ich hoffe, dass er am Sonntag zwei bis drei Tore macht“, lobt Joe Simunic den Serben.
Hertha schaut nach unten, nicht nach oben
Doch auch Pantelic war nicht frei von Beschwerden, Adduktorenprobleme setzten ihn außer Gefecht. Jetzt meldet er sich aber pünktlich zum Spiel gegen Werder zurück: „Ich fühle mich gut, spüre meine Verletzung nicht mehr. Jetzt will ich mich voll auf das Spiel am Sonntag konzentrieren. Wenn die Mannschaft mich braucht, dann bin ich da!“
Fünf Punkte fehlen „Alten Dame“ auf Platz eins, fünf Zähler liegt sie vor Rang sechs. Priorität hat aber nun erst einmal das Sichern des internationalen Platzes, ehe wieder nach oben geschielt wird. So erklärt es Mittelfeldspieler Maximilian Nicu: „Nach der Niederlage in Hannover war es das mit dem Thema Champions League. Jetzt geht es darum, den Uefa-Cup zu sichern.“
Werder fühlt sich wohl gegen Hertha
Ausgerechnet jetzt, wo es bei den Gastgebern nicht mehr rund läuft, kommt Werder Bremen ins Olympiastadion. Bei ihren letzten sechs Auftritten in Berlin holten die Hanseaten 16 von möglichen 18 Zählern und auch an das Hinspiel denken die Herthaner mit Schrecken zurück: 5:1 hieß es am Ende im Weserstadion, Werder spielte sich teilweise in einen Rausch und Claudio Pizarro schnürte einen Doppelpack.
Werder war noch am Donnerstagabend in Udine im Einsatz und sicherte sich dort mit einem spektakulären 3:3 den Einzug ins Halbfinale des UEFA-Cups. Nach der verkorksten Saison in der Liga liegt das Hauptaugenmerk der Hanseaten logischerweise auf den beiden Pokalwettbewerben, wo Werder noch die Chance auf Titel hat. Los geht es am nächsten Mittwoch mit dem Spiel gegen den HSV um den Einzug ins DFB-Pokal-Endspiel. Trainer Thomas Schaaf ist aber nicht dafür bekannt, Spieler zu schonen, sodass die Hertha nicht damit rechnen sollte, dass Werder am Sonntag nur mit halber Kraft spielt.
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