Der frustrierte Andrey Voronin

Andrey Voronin war am Ende des Spiels gegen Hannover 96 so frustriert, dass er sich zu einem dummen Foul gegen Andreasen hinreißen ließ. Die Folge war eine Rote Karte, damit wird er Hertha BSC mindestens ein Spiel fehlen.

Andrej Voronin lässt ganz Berlin weiter von der Deutschen Meisterschaft träumen (firo)
(ab) Hannover. Es war einfach nicht sein Spiel. Er versuchte viel, und am Ende gelang ihm gar nichts. Schon nach vierzig Sekunden war Andrey Voronin an der ersten Chance für Hertha BSC beteiligt. Patrick Ebert flankte von rechts, in der Mitte legte Voronin mit der Brust zum völlig freistehenden Raffael ab, doch Christian Schulz und Keeper Robert Enke konnten irgendwie retten.

Glückloses Spiel


Vor der Pause hatte Voronin allein drei weitere Chancen, den Rückstand gegen Hannover 96 aufzuholen. Doch der Ukrainer hatte einfach kein Glück. Man merkte ihm den Frust schon zu diesem Zeitpunkt an, denn es deutete sich die dritte Pleite in Folge an. Zudem erzielte der Angreifer seinen letzten Treffer am 24. Spieltag gegen Bayer Leverkusen, das zehrt an den Nerven.

Blödes Foul


In der zweiten Hälfte aber dasselbe Bild. Voronin war wie immer bemüht, belohnt wurde er nicht. Eine Minute vor dem Abpfiff hatte der 29-Jährige dann genug, und ließ sich zu einer wirklichen Dummheit hinreißen. Nach einem leichten Foul von Andreasen, trat Voronin nach - und sah zurecht die Rote Karte. Damit tat er seiner Mannschaft keinen Gefallen, denn nach Kapitän Arne Friedrich, der wohl nach seiner Meniskus-OP für den Rest der Saison ausfällt, wird nun auch Voronin mindestens im nächsten Heimspiel gegen Werder Bremen fehlen.

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