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Spielbericht Bundesliga: Hannover 96 – Hertha BSC Berlin
Der Traum von dem Meistertitel ist wohl erst einmal ausgeträumt: Hertha BSC Berlin hat heute das dritte Spiel in Folge verloren. Gegen Hannover 96 verloren die Berliner Spieler am Ende sogar noch die Nerven.
(ab) Hannover. Meistertitel ade. Hertha BSC Berlin hat am Samstag mit 0:2 bei Hannover 96 verloren. Die Berliner zeigten eine couragierte Leistung, mussten sich aber nach Toren von Mike Hanke und Arnold Bruggink geschlagen geben. Am Ende war der Frust nach der dritten Pleite hintereinander bei einigen Spielern sehr groß.
Guter Start
Hertha BSC legte eigentlich gleich gut los. Keine Minute war gespielt, da gab es die erste Großchance für die Berliner. Patrick Ebert flankte von rechts gefährlich nach innen, der Ball landete von Andrey Voronins Brust bei Raffael, der aus 15 Metern abzog. Der Schuss wurde von Christian Schulz abgefälscht, Robert Enke war auch noch leicht dran und dann prallte der Ball an die Latte.
Volle Offensive
Beide Teams zeigten zu Beginn schönen Offensiv-Fußball und so kam die erste Chance für Hannover nach neun Minuten nicht überraschend. Sergio Pinto versuchte es einfach mal aus 20 Metern, aber sein Schuss ging knapp zwei Meter am rechten Pfosten vorbei. Nach einer Viertelstunde war die Luft erstmal raus aus dem Spiel. Die 48.000 Zuschauer in der AWD-Arena bekamen erst nach knapp einer halben Stunde wieder etwas zu sehen.
Hanke trifft zum 1:0
Erst versuchte es Pinto auf Seiten von Hannover, und dann scheiterte im Gegenzug Raffael an sich selbst. Voronin hatte den Brasilianer im Strafraum gut in Szene gesetzt, doch Raffael zögerte zu lange und verstolperte das Leder. Danach nahm die Partie an Fahrt auf. Zunächst ging Hannover durch Mike Hanke in Führung (30.). Konstantin Rausch flankte von links in den Strafraum, Hanke setzte sich von Simunic und Rodnei ab und köpfte den Ball aus fünf Metern schön gegen die Laufrichtung von Drobny ins lange Eck.
Voronin scheitert
Nur drei Minuten später wäre Hertha fast der Ausgleich gelungen. Nach einem schönen Spielzug der Berliner kam Cicero zum Schuss, Enke konnte abwehren, doch der Ball landete vor den Füßen von Voronin. Der Angreifer fackelte nicht lange und zog aus acht Metern ab, Schulz rettete letztendlich vor der Linie. Kurz vor Ende der ersten Hälfte versuchte es der Ukrainer Voronin noch zweimal mit Fernschüssen, beide Versuche brachten aber nichts ein.
Hannover mit viel Druck
Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dann Hannover 96. Zunächst scheiterte Jacek Krzynowek mit einem Distanzschuss, den Jaroslav Drobny gerade noch über die Latte lenken konnte. Und nach einer Stunde stand es auf einmal 2:0. Steven von Bergen, der für den verletzten Kapitän Arne Friedrich spielen durfte, wehrte einen Flankenball zu kurz ab. Arnold Bruggink schnappte sich den Ball und schoss aus 13 Metern mit links flach ins linke Eck ein (62.). Hertha fand kein Mittel, sich zur Wehr zu setzen. Zudem machte sich das Fehlen von Friedrich in der Abwehr deutlich bemerkbar.
Berlin mit mehr Schwung
Hertha-Trainer Lucien Favre hatte nach dem zweiten Treffer genug, und wechselte wie schon am letzten Wochenende gegen Borussia Dortmund gleich dreimal aus (62.). Mit Lukas Piszczek und Valeri Domovchiyski kamen zwei neue Offensiv-Kräfte, die für Schwung im Angriff sorgen sollten. Die Wechsel machten sich auch gleich bezahlt. In der 69. Minute landete ein Kopfball von Raffael im Tor der 96er. Schiedsrichter Kempter gab den Treffer aber nicht, weil Kacar beim Abspiel zuvor knapp im Abseits gestanden haben soll.
Hertha verliert die Nerven
Die Berliner ließen sich aber nicht entmutigen, und kamen in der 80. Minute zur nächsten Großchance. Ein Schuss von Cicero aus 16 Metern strich aber hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Danach versuchte es Voronin noch einmal. Von Hannover 96 war in der Schlussphase nichts mehr zu sehen. Doch alle Bemühungen von Hertha BSC waren am Ende vergebens. Der Frust der Spieler entlud sich kurz vor dem Abpfiff in einer Roten Karte für Andrey Voronin, der von Andreasen leicht gefoult und sich völlig unnötig mit einem Tritt revanchierte, und einer unnötigen Gelben Karte gegen Cicero.
Der Tabellendritte der Bundesliga musste zum dritten Mal in Folge den Platz als Verlierer verlassen, und muss sich nun wohl von allen Meisterschaftsträumen endgültig verabschieden. Hannover 96 schöpft nach dem Sieg dagegen neue Hoffnung im Abstiegskampf.
Eure Meinung: War´s das für Hertha? Oder können die Berliner noch einmal ins Titelrennen eingreifen?
Guter Start
Hertha BSC legte eigentlich gleich gut los. Keine Minute war gespielt, da gab es die erste Großchance für die Berliner. Patrick Ebert flankte von rechts gefährlich nach innen, der Ball landete von Andrey Voronins Brust bei Raffael, der aus 15 Metern abzog. Der Schuss wurde von Christian Schulz abgefälscht, Robert Enke war auch noch leicht dran und dann prallte der Ball an die Latte.
Volle Offensive
Beide Teams zeigten zu Beginn schönen Offensiv-Fußball und so kam die erste Chance für Hannover nach neun Minuten nicht überraschend. Sergio Pinto versuchte es einfach mal aus 20 Metern, aber sein Schuss ging knapp zwei Meter am rechten Pfosten vorbei. Nach einer Viertelstunde war die Luft erstmal raus aus dem Spiel. Die 48.000 Zuschauer in der AWD-Arena bekamen erst nach knapp einer halben Stunde wieder etwas zu sehen.
Hanke trifft zum 1:0
Erst versuchte es Pinto auf Seiten von Hannover, und dann scheiterte im Gegenzug Raffael an sich selbst. Voronin hatte den Brasilianer im Strafraum gut in Szene gesetzt, doch Raffael zögerte zu lange und verstolperte das Leder. Danach nahm die Partie an Fahrt auf. Zunächst ging Hannover durch Mike Hanke in Führung (30.). Konstantin Rausch flankte von links in den Strafraum, Hanke setzte sich von Simunic und Rodnei ab und köpfte den Ball aus fünf Metern schön gegen die Laufrichtung von Drobny ins lange Eck.
Voronin scheitert
Nur drei Minuten später wäre Hertha fast der Ausgleich gelungen. Nach einem schönen Spielzug der Berliner kam Cicero zum Schuss, Enke konnte abwehren, doch der Ball landete vor den Füßen von Voronin. Der Angreifer fackelte nicht lange und zog aus acht Metern ab, Schulz rettete letztendlich vor der Linie. Kurz vor Ende der ersten Hälfte versuchte es der Ukrainer Voronin noch zweimal mit Fernschüssen, beide Versuche brachten aber nichts ein.
Hannover mit viel Druck
Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dann Hannover 96. Zunächst scheiterte Jacek Krzynowek mit einem Distanzschuss, den Jaroslav Drobny gerade noch über die Latte lenken konnte. Und nach einer Stunde stand es auf einmal 2:0. Steven von Bergen, der für den verletzten Kapitän Arne Friedrich spielen durfte, wehrte einen Flankenball zu kurz ab. Arnold Bruggink schnappte sich den Ball und schoss aus 13 Metern mit links flach ins linke Eck ein (62.). Hertha fand kein Mittel, sich zur Wehr zu setzen. Zudem machte sich das Fehlen von Friedrich in der Abwehr deutlich bemerkbar.
Berlin mit mehr Schwung
Hertha-Trainer Lucien Favre hatte nach dem zweiten Treffer genug, und wechselte wie schon am letzten Wochenende gegen Borussia Dortmund gleich dreimal aus (62.). Mit Lukas Piszczek und Valeri Domovchiyski kamen zwei neue Offensiv-Kräfte, die für Schwung im Angriff sorgen sollten. Die Wechsel machten sich auch gleich bezahlt. In der 69. Minute landete ein Kopfball von Raffael im Tor der 96er. Schiedsrichter Kempter gab den Treffer aber nicht, weil Kacar beim Abspiel zuvor knapp im Abseits gestanden haben soll.
Hertha verliert die Nerven
Die Berliner ließen sich aber nicht entmutigen, und kamen in der 80. Minute zur nächsten Großchance. Ein Schuss von Cicero aus 16 Metern strich aber hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Danach versuchte es Voronin noch einmal. Von Hannover 96 war in der Schlussphase nichts mehr zu sehen. Doch alle Bemühungen von Hertha BSC waren am Ende vergebens. Der Frust der Spieler entlud sich kurz vor dem Abpfiff in einer Roten Karte für Andrey Voronin, der von Andreasen leicht gefoult und sich völlig unnötig mit einem Tritt revanchierte, und einer unnötigen Gelben Karte gegen Cicero.
Der Tabellendritte der Bundesliga musste zum dritten Mal in Folge den Platz als Verlierer verlassen, und muss sich nun wohl von allen Meisterschaftsträumen endgültig verabschieden. Hannover 96 schöpft nach dem Sieg dagegen neue Hoffnung im Abstiegskampf.
Eure Meinung: War´s das für Hertha? Oder können die Berliner noch einmal ins Titelrennen eingreifen?
Goal.com-Flutlicht
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