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Was ist mit Hertha BSC los?
Vier Spieltage stand Hertha BSC Berlin an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. Nach zwei Niederlagen gegen den VfB Stuttgart und Borussia Dortmund sind die Berliner auf Platz drei abgerutscht. Kann Hertha noch einmal vorne angreifen, oder ist vielleicht der Druck zu groß?
(ab) Berlin. Nach der 1:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund erreichte Hertha BSC Berlin zu Beginn der Woche gleich die nächste schlechte Nachricht: Kapitän Arne Friedrich musste am Meniskus operiert werden und fällt sechs Wochen aus. Für die Berliner läuft es im Moment getreu dem Motto: Schlimmer geht´s immer. Beim gestürzten Tabellenführer ist Ernüchterung eingekehrt.
Auf Platz drei abgerutscht
Nach der Heimniederlage gegen Dortmund, der ersten nach zehn Heimauftritten in Folge, ist Schluss mit dem Platz an der Sonne, der vier Spieltage lang zu Buche stand. Hertha BSC ist nach zwei Niederlagen auf Tabellenplatz drei abgerutscht und musste den VfL Wolfsburg und den Hamburger SV vorbeiziehen lassen. Manager Dieter Hoeneß begründete die Pleite gegen Dortmund so: „Vielleicht war der Druck zu groß - die Konkurrenz spielte untereinander, das Stadion war voll.“
Favre widerspricht Hoeneß
Doch hätte das die Mannschaft nicht noch anspornen müssen. 74.244 Zuschauer feuerten ihr Team über die komplette Spielzeit an. Trainer Lucien Favre widersprach deswegen auch seinem Manager. „Das hat damit nichts zu tun. Es war auch schon gegen Köln, Gladbach und Leverkusen eng. Nur da haben wir unsere Chancen genutzt“, so Favre.
Damit hatte der Schweizer sicherlich recht, denn die Berliner hatten in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten durch Patrick Ebert, Maximilian Nicu, Andrej Voronin und Rodnei.
Doch entweder landete der Ball neben dem Tor, an der Querlatte oder Dortmunds Keeper, Roman Weidenfeller, war zur Stelle. Der einzige Treffer von Raffael aus der 54. Minute reichte am Ende nicht aus. Auch die volle Offensive, Favre wechselte nach einer Stunde mit Marko Pantelic und Valeri Domovchiyski zwei weitere Stürmer ein, brachte keinen Erfolg.
Friedrich nicht zu ersetzen
Ungeahnte Schwächen zeigte zudem die in dieser Saison so stabile Hertha-Abwehr. Lucien Favre war besonders über das zweite Dortmunder Tor durch Sebastian Kehl erbost. „Dieses Tor darf nie passieren. Wir haben manchmal vergessen, mit ganzer Konzentration zu verteidigen“, sagte Favre. Und nun fällt mit Arne Friedrich auch noch einer der konstantesten Berliner Abwehrspieler lange aus. Für Friedrich, wie auch die anderen Stammkräfte, gibt es keinen gleichwertigen Ersatz, das ist ein großes Problem der Berliner. „Das ist wirklich total bitter, ich hätte der Mannschaft gerne in der entscheidenden Phase weitergeholfen“, ärgerte sich Friedrich. „Ich hoffe, dass ich in dieser Saison noch einmal spielen kann. Das ist mein Ziel.“
Drei Punkte gegen Hannover
Die volle Konzentration gilt nun dem kommenden Spiel gegen Hannover 96. Da sollen wieder drei Punkte her. Die Erwartungshaltung innerhalb der Mannschaft und um sie herum ist eine andere geworden. Der vor der Saison ausgegebene UEFA-Pokal-Platz wäre in den Augen vieler kein Erfolg mehr. Hertha will in die Champions League, der Klub braucht das Geld für neue Spieler und Andrej Voronin, dessen Verbleib in Berlin immer noch nicht geklärt ist. Der Ukrainer ist nur bis Saisonende vom FC Liverpool ausgeliehen.
Ist der Druck zu hoch?
Vielleicht kommt der sportliche Erfolg aber auch eine Saison zu früh, der Druck könnte für Hertha zu einem Problem in den verbleibenden Spielen werden. Die Leichtigkeit ist den Spieler abhanden gekommen, das ist in den Spielen gegen Stuttgart und Dortmund deutlich geworden. Dieter Hoeneß sieht das alles nicht so schlimm. „Man muss sich keine Sorgen machen, aber wir müssen eben alles mobilisieren und diese kleinen Defizite ändern.“ Auch Arne Friedrich glaubt weiterhin an den Erfolg der Mannschaft. „Vor zwei Wochen hatten wir noch die besten Karten, jetzt hat sie Wolfsburg. Aber auch die werden sicherlich noch einmal verlieren.“ Und zur Spitze fehlen ja schließlich nur zwei Punkte.
Eure Meinung: Wo landet Hertha BSC am Ende der Saison?
Auf Platz drei abgerutscht
Nach der Heimniederlage gegen Dortmund, der ersten nach zehn Heimauftritten in Folge, ist Schluss mit dem Platz an der Sonne, der vier Spieltage lang zu Buche stand. Hertha BSC ist nach zwei Niederlagen auf Tabellenplatz drei abgerutscht und musste den VfL Wolfsburg und den Hamburger SV vorbeiziehen lassen. Manager Dieter Hoeneß begründete die Pleite gegen Dortmund so: „Vielleicht war der Druck zu groß - die Konkurrenz spielte untereinander, das Stadion war voll.“
Favre widerspricht Hoeneß
Doch hätte das die Mannschaft nicht noch anspornen müssen. 74.244 Zuschauer feuerten ihr Team über die komplette Spielzeit an. Trainer Lucien Favre widersprach deswegen auch seinem Manager. „Das hat damit nichts zu tun. Es war auch schon gegen Köln, Gladbach und Leverkusen eng. Nur da haben wir unsere Chancen genutzt“, so Favre.
Damit hatte der Schweizer sicherlich recht, denn die Berliner hatten in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten durch Patrick Ebert, Maximilian Nicu, Andrej Voronin und Rodnei.
Doch entweder landete der Ball neben dem Tor, an der Querlatte oder Dortmunds Keeper, Roman Weidenfeller, war zur Stelle. Der einzige Treffer von Raffael aus der 54. Minute reichte am Ende nicht aus. Auch die volle Offensive, Favre wechselte nach einer Stunde mit Marko Pantelic und Valeri Domovchiyski zwei weitere Stürmer ein, brachte keinen Erfolg.
Friedrich nicht zu ersetzen
Ungeahnte Schwächen zeigte zudem die in dieser Saison so stabile Hertha-Abwehr. Lucien Favre war besonders über das zweite Dortmunder Tor durch Sebastian Kehl erbost. „Dieses Tor darf nie passieren. Wir haben manchmal vergessen, mit ganzer Konzentration zu verteidigen“, sagte Favre. Und nun fällt mit Arne Friedrich auch noch einer der konstantesten Berliner Abwehrspieler lange aus. Für Friedrich, wie auch die anderen Stammkräfte, gibt es keinen gleichwertigen Ersatz, das ist ein großes Problem der Berliner. „Das ist wirklich total bitter, ich hätte der Mannschaft gerne in der entscheidenden Phase weitergeholfen“, ärgerte sich Friedrich. „Ich hoffe, dass ich in dieser Saison noch einmal spielen kann. Das ist mein Ziel.“
Drei Punkte gegen Hannover
Die volle Konzentration gilt nun dem kommenden Spiel gegen Hannover 96. Da sollen wieder drei Punkte her. Die Erwartungshaltung innerhalb der Mannschaft und um sie herum ist eine andere geworden. Der vor der Saison ausgegebene UEFA-Pokal-Platz wäre in den Augen vieler kein Erfolg mehr. Hertha will in die Champions League, der Klub braucht das Geld für neue Spieler und Andrej Voronin, dessen Verbleib in Berlin immer noch nicht geklärt ist. Der Ukrainer ist nur bis Saisonende vom FC Liverpool ausgeliehen.
Ist der Druck zu hoch?
Vielleicht kommt der sportliche Erfolg aber auch eine Saison zu früh, der Druck könnte für Hertha zu einem Problem in den verbleibenden Spielen werden. Die Leichtigkeit ist den Spieler abhanden gekommen, das ist in den Spielen gegen Stuttgart und Dortmund deutlich geworden. Dieter Hoeneß sieht das alles nicht so schlimm. „Man muss sich keine Sorgen machen, aber wir müssen eben alles mobilisieren und diese kleinen Defizite ändern.“ Auch Arne Friedrich glaubt weiterhin an den Erfolg der Mannschaft. „Vor zwei Wochen hatten wir noch die besten Karten, jetzt hat sie Wolfsburg. Aber auch die werden sicherlich noch einmal verlieren.“ Und zur Spitze fehlen ja schließlich nur zwei Punkte.
Eure Meinung: Wo landet Hertha BSC am Ende der Saison?
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