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„Klinsi“: Wir brauchen Stürmer – Abgänge stehen bevor
Jürgen Klinsmann hat sich gegenüber der BILD-Zeitung erstmals zu der Personalnot des deutschen Rekordmeisters im Sturm geäußert. Dabei gestand er ein, dass man im Winter wohl noch einen neuen Angreifer holen werde. Spätestens jetzt darf also heftig spekuliert werden. Der Kandidatenkreis ist in jedem Fall groß. Außerdem scheinen einige Akteure den Verein verlassen zu wollen.
Von Dennis WEINACHT
München. Luca Toni, Miroslav Klose, Lukas Podolski – das ist zu wenig! Will der FC Bayern München in einer langen Saison mit vielen Spielen erfolgreich sein, muss der Kader in der Breite vergrößert werden. Gerade auch in den letzten Wochen hat man gemerkt, dass bei Ausfällen keine Alternativen zur Verfügung stehen. Außerdem könnte so der Konkurrenzkampf und damit die Qualität angehoben werden. Zunächst versuchten es die Verantwortlichen bei dem Hoffenheimer Sejad Salihovic – vergeblich. Der 24-Jährige gab dem deutschen Rekordmeister einen Korb, schnürt lieber weiterhin die Schuhe in Hoffenheim.
„Führen Namensgespräche“
Das aber schreckt Jürgen Klinsmann nicht ab, auch weiterhin zu suchen. Eine große Rolle spielt dabei auch die Vereinsführung, wie der ehemalige Bundestrainer erklärt: „Wir haben jetzt die nächsten fünf, sechs Wochen, um zu sehen, ob es nötig ist, da etwas zu tun. Wir wollen unbedingt vor Weihnachten noch nach oben. Die Vorstandsleute und ich treffen uns jede Woche zu Gesprächen, und das da auch Namensgespräche stattfinden, ist selbstverständlich. Wir beobachten viel - auch außerhalb des FC Bayern.“ Dennoch sieht der Coach die Not nicht allzu akut, wenngleich er auch eine Erweiterung des Kaders für unabdingbar hält: „Es ist eine heikle Situation, mit drei Stürmern in die Saison zu gehen. Wir haben in Franck Ribéry und Tim Borowski zwar Alternativen, die auch vorgezogen spielen können. Zudem wissen wir, dass wir auch mit einem anderen System - wie dem 4-5-1 - spielen können. Aber wir sind immer am Beobachten.“
Gomez im Sommer?
Ein Kandidat könnte im Sommer wieder Mario Gomez werden, sollte man im Winter nicht zuschlagen. Denn ein Transfer zur Rückrunde ist keineswegs beschlossene Sache, wie „Klinsi“ erklärt: „Wir haben relativ viel Kontakt mit vielen Leuten, weil wir dabei sind, mit unserem Scouting-Stab in regelmäßigen Abständen zu diskutieren, was nächsten Sommer passieren soll. Es gibt viele Talente, die draußen sind, und auf die wir ein Auge haben.“ Dazu zählt dann wohl auch der Stuttgarter. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist ein Wechsel des Nationalspielers im Sommer sehr wahrscheinlich. Gerade auch im UEFA-Cup-Spiel gegen Partizan Belgrad saßen viele Späher auf der Tribüne. Sie sahen zwei Gomez-Tore! Ein Bayern-Scout war bei dieser Partie übrigens nicht anwesend. Aber warum auch? Um die Qualitäten des Angreifers weiß der deutsche Rekordmeister ja ohnehin schon.
Lösung aus dem Ausland?
Zuletzt machten zudem Gerüchte um einen Tausch Adrian Mutus gegen Podolski die Runde. Angesichts der Tatsache, dass der FC Bayern München den Kader vergrößern will, wäre ein solcher Deal ohne jeglichen Sinn. Allerdings ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die sportliche Führung des Klubs durchaus auf Adrian Mutu aufmerksam geworden sein könnte. Er steht bei seinem Klub AC Florenz ohnehin nicht mehr allzu hoch im Kurs. Ein Transfer wäre möglicherweise sogar schon im Winter realisierbar.
Van Buyten vor dem Wechsel?
Zudem werden die Bayern im Sommer auch den ein oder anderen Abgang zu verbuchen haben. Dann könnte auch ein Wechsel von Lukas Podolski wieder ein Thema werden. Ebenso spricht Bastian Schweinsteiger öffentlich von den Reizen des Auslandes. Daniel van Buyten wird den Verein zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen. Olympique Marseille hat gehobenes Interesse. Dort trainiert der Belgier Eric Gerets, der sich ausgezeichnet mit van Buyten versteht. Erste Kontakte wurden bereits bestätigt. Ob dann auch der Kapitän Mark van Bommel gehen wird, bleibt erst einmal ungeklärt. Der Niederländer hat sein Interesse an einer Verlängerung des Vertrages angemeldet. Der FC Bayern aber ist darauf nicht eingegangen. Anders wie bei Zé Roberto, der sich aber noch nicht festlegen will...
Eure Meinung: Wer soll wann für den Bayern-Sturm kommen? Und wer kann den Verein verlassen?
München. Luca Toni, Miroslav Klose, Lukas Podolski – das ist zu wenig! Will der FC Bayern München in einer langen Saison mit vielen Spielen erfolgreich sein, muss der Kader in der Breite vergrößert werden. Gerade auch in den letzten Wochen hat man gemerkt, dass bei Ausfällen keine Alternativen zur Verfügung stehen. Außerdem könnte so der Konkurrenzkampf und damit die Qualität angehoben werden. Zunächst versuchten es die Verantwortlichen bei dem Hoffenheimer Sejad Salihovic – vergeblich. Der 24-Jährige gab dem deutschen Rekordmeister einen Korb, schnürt lieber weiterhin die Schuhe in Hoffenheim.
„Führen Namensgespräche“
Das aber schreckt Jürgen Klinsmann nicht ab, auch weiterhin zu suchen. Eine große Rolle spielt dabei auch die Vereinsführung, wie der ehemalige Bundestrainer erklärt: „Wir haben jetzt die nächsten fünf, sechs Wochen, um zu sehen, ob es nötig ist, da etwas zu tun. Wir wollen unbedingt vor Weihnachten noch nach oben. Die Vorstandsleute und ich treffen uns jede Woche zu Gesprächen, und das da auch Namensgespräche stattfinden, ist selbstverständlich. Wir beobachten viel - auch außerhalb des FC Bayern.“ Dennoch sieht der Coach die Not nicht allzu akut, wenngleich er auch eine Erweiterung des Kaders für unabdingbar hält: „Es ist eine heikle Situation, mit drei Stürmern in die Saison zu gehen. Wir haben in Franck Ribéry und Tim Borowski zwar Alternativen, die auch vorgezogen spielen können. Zudem wissen wir, dass wir auch mit einem anderen System - wie dem 4-5-1 - spielen können. Aber wir sind immer am Beobachten.“
Gomez im Sommer?
Ein Kandidat könnte im Sommer wieder Mario Gomez werden, sollte man im Winter nicht zuschlagen. Denn ein Transfer zur Rückrunde ist keineswegs beschlossene Sache, wie „Klinsi“ erklärt: „Wir haben relativ viel Kontakt mit vielen Leuten, weil wir dabei sind, mit unserem Scouting-Stab in regelmäßigen Abständen zu diskutieren, was nächsten Sommer passieren soll. Es gibt viele Talente, die draußen sind, und auf die wir ein Auge haben.“ Dazu zählt dann wohl auch der Stuttgarter. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist ein Wechsel des Nationalspielers im Sommer sehr wahrscheinlich. Gerade auch im UEFA-Cup-Spiel gegen Partizan Belgrad saßen viele Späher auf der Tribüne. Sie sahen zwei Gomez-Tore! Ein Bayern-Scout war bei dieser Partie übrigens nicht anwesend. Aber warum auch? Um die Qualitäten des Angreifers weiß der deutsche Rekordmeister ja ohnehin schon.
Lösung aus dem Ausland?
Zuletzt machten zudem Gerüchte um einen Tausch Adrian Mutus gegen Podolski die Runde. Angesichts der Tatsache, dass der FC Bayern München den Kader vergrößern will, wäre ein solcher Deal ohne jeglichen Sinn. Allerdings ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die sportliche Führung des Klubs durchaus auf Adrian Mutu aufmerksam geworden sein könnte. Er steht bei seinem Klub AC Florenz ohnehin nicht mehr allzu hoch im Kurs. Ein Transfer wäre möglicherweise sogar schon im Winter realisierbar.
Van Buyten vor dem Wechsel?
Zudem werden die Bayern im Sommer auch den ein oder anderen Abgang zu verbuchen haben. Dann könnte auch ein Wechsel von Lukas Podolski wieder ein Thema werden. Ebenso spricht Bastian Schweinsteiger öffentlich von den Reizen des Auslandes. Daniel van Buyten wird den Verein zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen. Olympique Marseille hat gehobenes Interesse. Dort trainiert der Belgier Eric Gerets, der sich ausgezeichnet mit van Buyten versteht. Erste Kontakte wurden bereits bestätigt. Ob dann auch der Kapitän Mark van Bommel gehen wird, bleibt erst einmal ungeklärt. Der Niederländer hat sein Interesse an einer Verlängerung des Vertrages angemeldet. Der FC Bayern aber ist darauf nicht eingegangen. Anders wie bei Zé Roberto, der sich aber noch nicht festlegen will...
Eure Meinung: Wer soll wann für den Bayern-Sturm kommen? Und wer kann den Verein verlassen?
Goal.com-Flutlicht
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