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Angesichts der WM hat sich Goal mit Hyundai zusammengetan und feiert die Fan-Kultur der teilnehmenden Nationen. Diesmal geht es um Spanien.

Es fügte sich alles zusammen. Gebeutelt von einer Wirtschaftskrise und zerrissen durch die Unabhänigkeitsbestrebungen des Baskenlands und Katalonies, einte der Triumph bei der WM 2010 Spanien - und das lag auch an einem Song.

Manolo Escobars "Y viva Espana" wurde zur inoffiziellen Hymne der Mannschaft, die die Welt eroberte - 35 Jahre nachdem das Lied veröffentlicht wurde.

Wie auch die Wurzeln des spanischen Fußballstils, liegen die Ursprünge des Songs in den Niederlanden, ausgerechnet dem Finalgegner der Roja 2010. Die belgische Sängerin Samantha nahm 1972 in niederländischer Sprache  "Y viva Espana" auf und das Stück wurde in vielen Ländern und meheren Sprachen ein Hit. Unter anderem auf schwedisch, norwegisch, deutsch, französisch und arabisch.

1973 produzierte der beliebte andalusische Sänger Escobar schließlich eine spanische Version. Ein Jahr später verwandelte Fenerbahce den Song in "Yasa Fenerbahce" und er wurde sogar zum offiziellen Vereinslied des Istanbuler Traditionsklubs.

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Zum Zeitpunkt der Aufnahme neigte sich die brutale Franco-Diktatur dem Ende entgegen und damals waren viele Spanier nicht stolz genug, ein Loblied auf ihr Land zu singen. Die Melodie dieses Titelsongs von Escobars bestverkauftem Album (sechs Millionen verkaufte Platten zwischen 1973 und 1992) wurde jedoch für diverse Schkachtrufe von Fußballsfans übernommen. Da überrascht es wenig, dass die Popularität während der erfolgreichen EM 2008 zunahm. 2010 war es dann bereits die inoffizielle Hymne der Roja.

Tausende spanische Fans sangen auf den südafrikanischen Tribünen "Y viva Espana" und schon während des Turniers wurde das Lied in Radio und Fernsehen rauf- und runtergespielt. Logsich, dass es auch der meistgespielte Song während der Siegesfeier in Madrid war.

Escobar, damals 80 Jahre alt und gerade von einer Operation erholt, gab seinen berühmtesten Hit während der Siegesparade live zu Besten. Iker Casillas gesellte sich zu ihm und schoss ein "Selfie" mit dem Sänger aus Almeria. Escobar truf passenderweise einen Anzug in rot und gelb, den Farben der spanischen Flagge.

Spaniens Spieler, angeführt von Sergio Ramos, hoben den Sänger in die Höhe und trugen ihn auf ihren Schultern durch die Menschenmenge. Escobar, der im vergangenen Jahr seinen Kampf gegen den krebs verlor und verstarb, hatte eine ganze Generation inspiriert und dazu beigetragen, dass eine Nation geeint war. Sein Song spiegelte die Stimmung perfekt wieder: Y viva Espana!

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