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Ferguson, acht Titel und Ronaldos Champions-League-Tor: Manchester Uniteds Stadionsprecher "lebt seinen Traum"

Ferguson, acht Titel und Ronaldos Champions-League-Tor: Manchester Uniteds Stadionsprecher "lebt seinen Traum"

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Alan Keegan schaute sich als Kind United von der Nordtribüne an, die jetzt nach Sir Alex Ferguson benannt ist. Er spielt bei den Erfolgen des Klubs seit 2000 eine besondere Rolle.

Von Paul Clennam

Manchester. Jeder Junge träumt davon, für sein Lieblingsteam auf dem Platz zu stehen, das entscheidende Tor im Pokalfinale zu erzielen; bei den Momenten dabei zu sein, an denen Vereinsgeschichte geschrieben wird.

Alan Keegan gehört nicht zu den privilegierten Menschen, die an der langen und erfolgreichen Geschichte von Manchester United auf dem Fußballfeld mitschreiben konnten. Doch er ist ein Fan, der die Mannschaft seit den dunklen Tagen in den Siebzigern begleitet. Und er hat eine ganz besondere Rolle in den mehr als zehn ruhmreichen Jahren der jüngeren Vergangenheit gespielt.

Alan ist der Stadionsprecher von Manchester United, die Stimme des Old Trafford. Der Mann, der einige der schönsten Augenblicke der jüngeren Geschichte verkünden durfte.

Nach vielen Jahren des Wartens erlebte er als junger Kerl sein erstes Match im Old Trafford - und danach hat er alles gesehen: vom Abstieg in den Siebzigern bis zum Triple im Jahr 1999. Seit dem Jahr 2000 ist er mittendrin und teilt die Höhen und Tiefen des Klubs den 76.000 Fans im "Theater der Träume" mit.

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"Das ist der tollste Job der Welt, der größte Fußballverein der Welt und das Team, das ich mein ganzes Leben lang unterstützt habe. Ein Traum ist wahr geworden", sagte er Goal.

"Ich bin viele Jahre ins Old Trafford gegangen. Das war eine fantastische Zeit als Anhänger von Manchester United und jetzt ist es fast unwirklich, dass ich Teil des Vereins und Teil der Geschichte bin", fügte er hinzu.

Alan ist immer noch genauso aufgeregt wie bei seinem allerersten Spiel, doch ein Moment rangiert bei ihm über allen anderen: "Es gab viele tolle Abende als Stadionsprecher und auch als Fan, denn man kann auch beides zusammen sein. Es gibt unzählige Erinnerungen, aber ich denke immer noch an das Champions-League-Finale 2008. Ich war in Russland und habe Cristiano Ronaldos Tor durchgesagt", berichtet Keegan.

"Dieser Teil des Jobs ist unglaublich, denn man ist immer als Erstes noch Fan. Und dann arbeitet man als Stadionsprecher für den Verein, deshalb muss das Highlight das Champions-League-Finale 2008 sein. Das war der Höhepunkt", so Keegan.

Es besteht kein Zweifel, dass er inzwischen ein Teil der Vereinsgeschichte geworden ist. Aber wie könnte das auch anders sein, wenn seine Stimme mit einigen der berühmtesten Tore von Manchester United der letzten 14 Jahre verbunden wird?

Alan, der mit dem Verein groß geworden ist, bevor er ein Teil des Klubs geworden ist, hat verstanden, dass United genau weiß, worum es geht.

"Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir ein paar Dinge im Blick haben, wenn wir Manchester United betrachten: die bedeutende Rolle, wenn man selbst für Manchester United spielt. Man spielt dann für diese Institution, für diesen geschichtsträchtigen Verein, den jeder auf der ganzen Welt kennt", sagt er.

"Wenn wir in der Vereinsgeschichte zurückblättern und uns verschiedene Spieler genauer anschauen, dann sehen wir, dass Leute wie Billy Meredith, Stan Pearson oder Duncan Edwards ihren Platz in der Geschichte eingenommen haben. Sie haben für den größten Verein der Welt gespielt. Sie waren ein Teil davon. Und dann gibt es noch die "Heilige Dreifaltigkeit": Best, Law und Charlton", sagt Keegan.

"Die besondere Sache mit Manchester United, wenn man für Manchester United gespielt hat, ist, dass Law und Charlton jetzt Botschafter des Vereins sind, Best ist ja nicht mehr unter uns. United erkennt die Bedeutung, erkennt wie wichtig es ist, dass man für diesen Verein gespielt hat", erklärt der Stadionsprecher.

"Oder wenn man sich Bryan Robson ansieht, einen der größten Leader: Er hat für Manchester United gespielt und ist jetzt ein Botschafter des Vereins. Oder Peter Schmeichel, der Kapitän des Teams aus dem Jahr 1999: Er hat für diesen großen Verein gespielt und das ist United wichtig. Der Verein versteht, wie es läuft. Wenn man sich die Spieler anschaut, die auf dem langen Weg mit dabei waren, die für den Klub aufgelaufen sind, dann sieht man, dass United daraus etwas macht", so Keegan.

"Und der lange Weg geht immer weiter. Man schaut sich Denis Law, Sir Bobby Charlton, Bryan Robson und Peter Schmeichel an, einge der aktuellen Botschafter, oder Gary Neville, einen der größten Leader, die dieser Verein jemals gehabt hat, und man erkennt die Bedeutung. In Zukunft kommt da noch Wayne Rooney dazu. Das ist das Verständnis und der Respekt, den United dem Ganzen entgegen bringt", ergänzte er.

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