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Eine verrückte Wette und ganz besondere Liebe zu einem Verein spielen in dieser Folge unserer Serie zur besonderen Kraft des Glaubens eine große Rolle.


"Ich setze mein Haus auf einen Sieg. Oh!"

Arsenal-Fan Henry Dhabasani aus Uganda wurde obdachlos, nachdem er sein Haus auf einen Sieg der Gunners bei Manchester United im Oktober 2012 gesetzt hatte. Er wettete mit United-Fan Rashid Yiga, der ebenfalls mit einem hohen Einsatz dagegen gehalten hatte: Er hatte sein neues Auto und seine Frau im Vertrauen auf einen Manchester-Erfolg gesetzt. Dank des Siegtreffers von Robin van Persie musste Dhabasani, der in der Schlussphase des Matches das Bewusstsein verlor, als er merkte, was er angerichtet hatte, am darauf folgenden Montag sein Haus verlassen, denn mehrere United-Fans besetzten sein ehemaliges Eigentum und vertrieben seine Familie. Glücksspiel zahlt sich nicht aus, was hiermit wieder einmal bewiesen wäre.

"Exeter City oder meine Frau und meine Kinder? City natürlich"


Martin Lambert war ein fanatischer Anhänger von Exeter City. Im Jahr 1914 ging sein Verein auf eine große Südamerika-Reise und Lambert entschied sich dazu, den Trip seines Lebens zu machen und seinem Klub nach Argentinien und Brasilien zu folgen, wo Exeter acht Spiele machte. Er gab seine gesamten Ersparnisse aus und lieh sich darüber hinaus auch noch Geld von seinen Brüdern – und verließ dann seine Frau und Kinder, um auf die sechsmonatige Reise zu gehen. Als er schließlich zurückkam, war seine Frau mit den Kindern weggezogen. Manchmal kann die Liebe zu seinem Verein auch ein klein wenig zu weit gehen.

Wenn es beim ersten Mal nicht klappt …


Wenn man es nicht versucht, kann es auch nicht klappen. Für einen deutschen Fußball-Fan hieß es eher: "Wenn man es nicht 30 Mal versucht, kann es auch nicht klappen." Der Fan war wild entschlossen, sich das WM-Trikot des australischen Kapitäns Peter Wilson aus dem Jahr 1974 zu sichern und deshalb schrieb er Wilson "mehr als 30 Mal" an, wie er zugab. "Ich habe nie die Hoffnung aufgegeben, dass er antwortet", fügte er hinzu.

Wenn man es nicht 30 Mal versucht, kann es auch nicht klappen. Ich habe nie die Hoffnung aufgegeben, dass er antwortet.

Nachdem er den Ex-Verteidiger von Middlesbrough jahrelang mit seinen Briefen belästigt hatte, kam schließlich das gewünschte Trikot in Deutschland an – allerdings mit einem abgerissenen Emblem, was das gesamte Kleidungsstück für den Sammler wertlos machte. Der allerdings sah das Positive an der Aktion: "Jetzt weiß ich wenigstens, dass die Briefe angekommen sind."

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