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Arsene Wengers Prophezeiungen und ein Spitzenpolitiker als Glücksbringer spielen in Folge fünf unserer Serie zur besonderen Kraft des Glaubens eine große Rolle.

Arsene und seine hellseherischen Fähigkeiten

Im September 2002, nach einem famosen 4:1-Sieg gegen Leeds United, verkündete Arsene Wenger zum Schrecken der anderen Trainer: “Ich bin guter Dinge, dass wir ungeschlagen durch die Saison kommen können – das ist ein beängstigender Gedanke.” Allerdings war es im Oktober damit vorbei, Wayne Rooney schoss Everton im Goodison Park zum Erfolg über die Gunners. Arsenal verlor schließlich den Titel an Manchester United. Arsene Wenger betonte dennoch, sein Team sei in der Lage eine Spielzeit ohne Niederlage zu absolvieren. Und bemerkenswerterweise gelang seinen Schützlingen eine Saison später genau das: Sie taten es Prestons “Invincibles” aus dem 19. Jahrhundert gleich. Arsene Wenger scheint also hellseherische Fähigkeiten zu besitzen.

Der Fluch von Grobbelaars Wackel-Beinen

Nils Liedholm, der schwedische Trainer der Roma in den frühen Achtziger Jahren, war besonders abergläubisch. Es ging so weit, dass er einen geheimnisvollen Magier und Astrologen mit dem Künstlernamen "Il Mago Maggi" besuchte. 1984 bereitete sich die Roma auf das Europapokal-Finale gegen Liverpool vor. Liedholm fragte bei Maggi wegen taktischer Ratschläge nach. "Francesco Graziani darf keinen Elfmeter schießen", sagte Maggi. Als Graziani das hörte, lachte er darüber. Natürlich kam es im Spiel zum Elfmeterschießen und Graziani musste gegen Bruce Grobbelaar antreten, der wie immer seinen Trick mit den Wackel-Beinen vorführte. Graziani schoss über das Tor und Liverpool siegte mit 4:2. Beängstigend.


Grobbelaar feierst den Europapokaltriumph nach Grazianis Fehlschuss vom Punkt

Der Premierminister als Maskottchen
Es war ganz einfach: Wenn Uganda in den frühen Neunziger Jahren im Nakivubo-Stadion spielte, musste man einfach nur Premierminister George Cosmas Adyebo einladen – und das Team gewann. Er war der ultimative Glücksbringer, der bei den wichtigen Siegen in der Qualifikation zum Afrika-Cup gegen den Erzrivalen Tansania und in der Olympia-Qualifikation gegen Mosambique dabei war. Als lauter und emotionaler Fan saß Adyebo auf der Tribüne – und zweifelte gleichzeitig seine magischen Kräfte an: "Ich bin kein Zauberer. Das ist nur Zufall." Stimmt gar nicht, George. Als er wegen einer Krankheit in den späten Neunziger Jahren nicht mehr zu den Spielen ging, verlor Uganda sein Glück. "Wir brauchen unseren Retter", sagte der ugandische Kapitän.

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