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Das Hobby des ehemaligen Torwarts von St. Etienne ist das Thema der neuesten Ausgabe von Start Believing.

Paris. Rituale, die Glück bringen sollen, sind der Normalfall. Rituale, um sich für Niederlagen zu bestrafen, sind eher selten. Aber Jeremie Janot war auch kein normaler Torhüter.

Janot war nur 1,75 Meter groß und an seinem Tribal-Tattoo auf der Rückseite seines glattrasierten Schädels leicht zu erkennen. Er war beweglich, muskulös und extrovertiert: In einem Spiel gegen Istres präsentierte er sich in einem speziell angefertigten Spiderman-Kostüm - mit Gesichtsmaske.

Deshalb war es auch nicht außergewöhnlich, dass sich der begeisterte Kampfsportler nach jeder Niederlage seiner Profikarriere in die eigene Garage zurückzog, wo er sich einen Trainingsraum eingerichtet hatte. Dort schloss er sich ein und bearbeitete stundenlang einen Boxsack.

Für die Leute, die seine Reaktion im Oktober 2004 gesehen haben, als er durch einen Freistoß von Juninho von Olympique Lyon ein Gegentor kassierte, kommt das wenig überraschend: Janot sprang mit beiden Beinen voran mit einem Kung-Fu-Tritt gegen den Pfosten. Und auch auf seiner Webseite wird klar, wofür sein Herz schlägt.

Auf jeremie-janot.net werden die Besucher vom Torhüter begrüßt, der mit beiden Fäusten bereit zum Boxkampf ist. Dort erzählt er auch von seinem persönlichen Highlight, einem Treffen mit Mixed-Martial-Arts-Star Wanderlei Silva (Spitznamen: Der Axtmörder). Mit seinen inzwischen 36 Jahren ist der Ex-Keeper von St. Etienne aktuell ohne Verein, seitdem Le Mans im Oktober die Profi-Lizenz verlor. Dort war er erst im vergangenen Sommer hingewechselt. Es dauerte aber nicht lange, bis er sich zu Wort meldete und laut über einen Wechsel der Sportart nachdachte.

"Ein Berater hat mir einen Verein in Thailand angeboten", twitterte Janot. "Ich habe ihm gesagt, dass ich, wenn ich dort hingehe, sowieso im Lumpini-Stadion lande und dort Muay Thai mache", erklärte er. Vielleicht hat Janot ein wenig übertrieben, aber er zeigte damit erneut, welch großer Kampfsport-Fan er ist. Und während seiner Fußball-Karriere hat er schon gezeigt, dass er seine Fäuste gut einsetzen kann.

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