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Monacos Topstürmer drückt im Finale von Lissabon seinem Ex-Klub die Daumen. Was seine eigene WM-Teilnahme angeht ist der verletzte Kolumbianer zuversichtlich.

EXKLUSIV



Von Alberto Pinero







Radamel Falcao hofft, dass Atletico Madrid in diesem Monat die Champions League gewinnt. Auch, wenn das bedeutet, dass sein Freund Cristiano Ronaldo wenig begeistert sein wird.

Falcao, der Atletico im vergangenen Sommer nach zwei Jahren in Richtung Monaco verließ, fällt wegen einer schweren Knieverletzung seit Januar aus. Er wird als Zuschauer das Finale der Königsklasse zwischen seinen Rojiblancos und Real Madrid am 24. Mai verfolgen.

"Beide Mannschaften haben die gleichen Chancen, das Finale zu gewinnen", verriet der Kolumbianer Goal bei der Präsentiation seines neuen Tricks-Schuhs von PUMA. "Es wird ein tolles Spiel. Im letzten Jahr gab es im Endspiel der Copa del Rey auch ein Derby und da hat Atletico gewonnen. Das zeigt, dass Finals anders sind. Natürlich möchte ich, dass Atletico wieder gewinnt. Ich bin dem Klub sehr dankbar. Für alles, was ich dort erlebt habe und für meine Mitspieler - ich werde sie unterstützen."

"Cristiano weiß genau, was mir Atletico bedeutet. Aber mit ihm habe ich auch nicht über das Finale gesprochen", so Falcao weiter.

"Alles hängt von der Physis ab"

Trotz seiner Knieblessur wurde Falcao von seinem Nationaltrainer Jose Pekermann in den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft berufen. Der Torjäger hofft, dass er bei der Endrunde im nächste Monat eine wichtige Rolle spielen kann.

"Ich fühle mich wirklich gut", sagte er. "Ich mache schnell Fortschritte und das macht mich glücklich. In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, in welcher Verfassung ich dann bin und dann gibt es die Entscheidung, ob es sinnvoll für mich ist, zur WM zu reisen oder eben nicht."

Er ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass die WM sein ganz großes Ziel ist: "Die Weltmeisterschaft treibt mich an, sie ist mein Motor. Deswegen ziehe ich jeden Tag die Reha voll durch. Sie war von Anfang an in meinem Fokus. Mit dem Trainer habe ich auch alles besprochen. Er war immer sehr zurückhaltend, um mir keinen Druck zu machen. Für ihn geht die Gesundheit eines Spielers immer vor. Der Rest kommt erst danach. Er weiß, wie er solche Situationen kontrolliert und wenn der Moment gekommen ist, wird er seine Entscheidung treffen. Alles hängt davon ab, wie ich physisch drauf bin."

Weitere Informationen zu den PUMA Tricks und der Natur des Glaubens erhaltet Ihr auf: www.pumafc.com

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