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Luiz Felipe Scolari glaubt an Titelchancen seiner brasilianischen Nationalmannschaft bei der WM 2014 im eigenen Land.

Sao Paolo. Der Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft, Luiz Felipe Scolari, zeigt sich ambitioniert im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2014 im eigenen Land. Dazu äußert er sich positiv über seinen Star Neymar und Bayerncoach Pep Guardiola. Einen Vergleich zieht er derweil zwischen Weltfußballer Lionel Messi und dem DFB-Team.

In dieser Woche startet die neue Länderspielsaison. Zu Beginn trifft Brasilien am Mittwochabend auf die Schweiz. Dies ist für die Selecao die erste Begegnung nach dem Gewinn des Confed-Cups. Scolari sieht sein Team aufgrund dieses Erfolges gut augestellt und als einen der Titelanwärter 2014.

Chance auf den WM-Titel

"Wir sind mit einem Team zum Confed-Cup gekommen, von dem niemand wusste, ob es das Zeug zum Titel hat oder nicht. Jetzt, nach dem Ende des Turniers, ist die Stimmung eine ganz andere. So, wie wir gespielt, taktisch agiert haben und natürlich auch wie die Spieler innerhalb der Selacao vor der Nation aufgetreten sind, zählen wir wieder zu den Kandidaten mit großen Chancen auf den WM-Titel. Die Fans haben sich nach einer Selecao gesehnt, die vibriert, die mit Herz gespielt haben", stellte der Erfolgstrainer im Interview mit dfb.de klar.

Er fuhr fort: "Ich konnte im Juni beobachten, dass die Gruppe, die ich für den Confed-Cup zusammengestellt habe, wirklich Qualität besitzt. Ich konnte beobachten, dass sie wirklich Lust haben zu lernen. Dass sie wirklich das hinzufügen wollen, was für ihren Fußball gut ist. So habe ich Vertrauen gewonnen, dass ich auch an die Spieler weitergebe. Obwohl ich Respekt vor Deutschland, Argentinien, England, Spanien, Holland, Italien, Frankreich, eben vor all diesen großartigen Fußballnationen mit ihren Mannschaften habe, die hierherkommen und gewinnen können, vertraue ich meinen Spielern. Sie haben, wenn sie in physischer und technischer Bestform sind, das Zeug Weltmeister zu werden. Deshalb kann ich ruhiger und entspannter sein."

Der Rekordweltmeister gewann bei der WM 2002 in Japan und Südkorea den fünften und letzten Titel. Auch zu diesem Zeitpunkt hieß der Trainer Luiz Felipe Scolari.

Pep Guardiola und Bayern harmonieren

Anschließende ernteten der amtierende Champions-League-Sieger Bayern München und der neue Startrainer des Teams Pep Guardiola Lob von Scolari.

"Guardiola hat eine exzellente Entscheidung getroffen. Bayern München ist ein spektakuläres Team. Das gilt auch andersherum für Bayern mit der Wahl Guardiolas. Ein Trainer von hoher Qualität. Er wird seine Idee vom Spiel mit der Form, wie Bayern auftritt, mischen, weil er ein hochintelligenter Trainer ist. Meiner Meinung nach war es von beiden Seiten eine sehr glückliche Wahl."

Messi weiterhin bester Spieler der Welt

Laut Scolari wird Lionel Messi die Wahl des besten Spielers der Welt auch noch in den kommenden Jahren dominieren. Dabei zieht er einen Vergleich zwischen dem individuellen Star des FC Barcelona und der deutschen Nationalmannschaft, die mehr im Kollektiv agiert.

"Er kann mit seinen Stärken ein Spiel alleine entscheiden. Die deutschen Stars glänzen mehr als Mannschaftsspieler und nicht so sehr individuell. Sie werden deshalb weniger wahrgenommen als ein Messi", sagte er.
 

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