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Beim Confed Cup in Brasilien hat es einen Dopingfall gegeben. Wie die FIFA mitteilte, war ein Spieler von Tahiti in der Partie gegen Uruguay gedopt.

Köln. Gut einen Monat nach dem Confed Cup in Brasilien hat der Fußball-Weltverband FIFA einen Nationalspieler Tahitis wegen einer auffälligen Dopingprobe für zunächst 30 Tage gesperrt.

Der Name des Spielers und der gefundene Wirkstoff wurden zunächst nicht bekannt. Die Probe sei am 23. Juni 2013 in Recife genommen worden, so die FIFA. An dem Tag verlor Außenseiter Tahiti sein letztes Gruppenspiel gegen Uruguay mit 0:8.

Betroffener verzichtet auf B-Probe 

Der Spieler habe auf eine Analyse der B-Probe verzichtet und könne nun bis zum 8. August eine Anhörung beantragen, teilte die FIFA mit. Tahiti hatte beim Confed Cup alle drei Spiele verloren und war mit 1:24 Toren ausgeschieden.

Obwohl die Spieler der Südpazifikinsel im gesamten Turnierverlauf komplett chancenlos waren, wurden sie von den Fans vor Ort gefeiert. Tahiti hatte sich mit einem 1:0 im Finale gegen Neukaledonien im OFC-Nations-Cup durchgesetzt und holte damit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes diesen Titel. Somit sicherte sich die Inselnation das Startrecht für den Confederations Cup 2013 in Brasilien.


EURE MEINUNG: Welche Strafe würdet Ihr dem Dopingsünder auferlegen? 

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