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Bei der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Brasilien wird die FIFA das technische Hilfsmittel GoalControl zur Unterstützung der Schiedsichter einsetzen.

Rio de Janeiro. Die beim Fußball-Confed-Cup erstmals eingesetzte Torlinientechnik GoalControl wird auch bei der WM 2014 genutzt werden. "Wir wollten sehen, wie es funktioniert - und es hat gut funktioniert. Und wenn etwas funktioniert, warum sollte man es dann verändern?", sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke am Montag in Rio de Janeiro.

Der englische Schiedsrichter Howard Webb assistierte aus Sicht der Referees, es gebe keinen Grund, nach einer anderen Lösung zu suchen. GoalControl einer gleichnamigen Firma aus Würselen hatte sich gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. 2014 in Brasilien wird damit erstmals bei einer WM Torlinientechnik eingesetzt.

Webb befürwortet GoalControl

Aus Sicht der Schiedsrichter ist GoalControl ein voller Erfolg. "Wir empfangen dieses System mit offenen Armen, weil es uns das Leben leichter macht. Es ist eine wunderbare Hilfe und absolut zuverlässig", sagte Webb stellvertretend für seine Kollegen.

Zwar sei das System bei der "Mini-WM" keinem ernsthaften Test unterzogen worden, weil es keine strittige Szene gab. "Aber wir haben jetzt Sicherheit, und das ist wichtig für uns", sagte Webb. Die Entscheidung "Tor oder nicht Tor" liege aber nach wie vor in den Händen der Unparteiischen, meinte er: "Aber wir haben vollstes Vertrauen in die Technik."

EURE MEINUNG: Hat GoalControl eine Zukunft im Profifußball?

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