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Iker Casillas: "Nicht entscheidend, wer spielt"

Vor dem Finale des Confed-Cups gegen Gastgeber Brasilien erklärte der Nationaltorhüter, dass die eigene Besetzung zweitrangig sei, da man stets am System festhalte.

Rio de Janeiro. In der Nacht von Sonntag auf Montag steigt das Finale des Confed Cups zwischen Gastgeber Brasilien und Welt- und Europameister Spanien (0:00 Uhr, im LIVE!-Ticker bei Goal). Wer bei den Iberern spielt, stehe laut Iker Casillas noch nicht fest und sei wegen der eigenen Spiel-Philosophie auch nicht wichtig.

Spanien will ersten Confed-Cup-Titel

"Es ist nicht entscheidend, wer spielt und wer nicht", sagte der Torhüter auf einer Pressekonferenz am Sonntag. Die Mannschaft würde an ihrem Stil eh "nichts ändern". Ohnehin bleibe Nationaltrainer Vicente del Bosque aber noch eine letzte Übungseinheit, um sich auf eine Startelf festzulegen.

Am Ende soll aus Sicht von Casillas und Co. natürlich der Triumph stehen. Es wäre der erste Erfolg einer spanischen Mannschaft beim Confed Cup und ein weiterer Titel für den seit 2008 so regelmäßig gefüllten Trophäenschrank. "Wir sind sehr zufrieden mit unseren letzten fünf Jahren", blickte der 32-Jährige zurück.

"Glück und Ruhe"

Mit Blick in die Vergangenheit, wenn auch wesentlich weniger weit entfernt, erklärte der Profi von Real Madrid, wieso er mit seinem Team gegen Italien im Elfmeterschießen siegte: "Wir hatten Glück, blieben aber auch ruhig und absolvierten ein gutes Elfmeterschießen."

Nach dem enormen Kräfteverschleiß gegen die Italiener wird die Mannschaft von del Bosque im Finale gewiss darum bemüht sein, das Spiel innerhalb von 90 Minuten zu entscheiden. Anders als im Halbfinale werden dabei wohl auch wieder die beiden Offensivspieler Cesc Fabregas und Roberto Soldado mitwirken können, die zuletzt verletzt fehlten.

Eure Meinung: Wer kann in Spaniens System nicht adäquat ersetzt werden?

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