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Japan hat sich nach der 1:2-Niederlage gegen Mexico ohne Punkt vom Confed Cup verabschiedet. Laut Honda ist ein Grund dafür, dass zu wenige Japaner in hochklassigen Ligen spielen.

Belo Horizonte: Nach dem enttäuschenden Abschneiden Japans beim Confederation Cup, bei dem man nach der 2:1 Niederlage gegen Mexiko auch das dritte Spiel verloren hat, beginnt nun die Ursachenforschung. Für Keisuke Honda liegt es an der mangelnden Anzahl an Spielern, die in Top-Ligen agieren.

"Braucht mentale Stärke"

Im Spiel um die goldene Ananas reichten Mexiko zwei Tore von Javier Hernandez um Japan trotz des späten Anschlusstreffers von Shinji Okazaki zu schlagen. Der Star der Japaner Honda, der selbst für ZSKA Moskau spielt, ist der Meinung, dass nun die Zeit für seine Landsleute gekommen sei, sich in den Fokus großer Vereine zu spielen. "Italien hatte nur zwei Tage frei und konnten uns schlagen. Man braucht diese Art von mentaler Stärke, um in jeder Situation gewinnen zu können," berichtete er der Presse.

Confed-Cup als Lehrstunde betrachten

Diese Stärke, die die Italiener laut Honda auszeichne, könne man jedoch nur bei Klubs auf höherer Ebene erlernen: "Das Niveau des Vereins beinflusst diese Stärke, also ist es wichtig, bei einem guten Klub in einer starken Liga zu spielen." Außerdem verliere man laut dem Mittelfeldspieler zu viele Eins-gegen-Eins-Situationen, man müsse den Confed Cup als Lehrstunde betrachten.

Japaner in der Bundesliga beliebt

Das Japaner durchaus in den Fokus der Top-Ligen gerutscht sind, zeigt die Bundesliga. Viele Nationalspieler verdienen ihr Geld in der Bundesliga, oder haben in Deutschland den Durchbruch geschaft. Von Kapitän Hasebe über die Verteidiger Uchida und Sakai bis hin zu Stürmer Okazaki und Superstar Kagawa spielen oder spielten alle mit Erfolg in der Bundesliga.

EURE MEINUNG: Welche Japaner wollt ihr in der Bundesliga sehen?

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