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Roberto Soldado wünscht sich Finale gegen Brasilien

Soldado vom FC Valencia bezeichnete die mögliche Finalpaarung Spanien gegen Brasilien als "cool". Des Weiteren ist er erfreut, nun ein Teil der Nationalelf zu sein.

Recife. Beim Confederations Cup in Brasilien gelten erneut die Spanier als größter Favorit. In den ersten beiden Spielen bestätigten die Iberer diese Position, die Qualifikation für das Halbfinale ist aber trotzdem noch nicht unter Dach und Fach. Roberto Soldado, Stürmer des FC Valencia, denkt dennoch schon an das Finale.

"Haben noch nichts erreicht"

"Es wäre cool, im Finale gegen Brasilien zu spielen", äußerte er gegenüber der spanischen Sportzeitung Marca einen Wunsch. Das Endspiel findet im Maracana statt, einem der wohl bekanntesten Stadien der Welt: "Ich denke, dass wir als Kinder alle davon geträumt haben, einmal im Maracana zu spielen."

Trotz dieser Gedankenspiele mahnte der 28-jährige Angreifer auch, die Mannschaft müsse bodenständig bleiben. Man habe in diesem Turnier bisher "noch nichts erreicht", weshalb nun weiter hart gearbeitet werden müsse.

Persönlich erfolgreiche Saison

Hart gearbeitet hat Soldado in der abgelaufenen Saison reichlich. Zwar verspielte er mit seinem Klub am letzten Spieltag noch den vierten Platz, der wie in Deutschland zur Champions-League-Qualifikation berechtigt. Persönlich lief es aber gut: 30 Tore gelangen ihm in 46 Einsätzen für Valencia, dazu kehrte er nach dem Verpassen der Europameisterschaft 2012 in die Nationalmannschaft zurück.

An letzterem erfreut er sich aktuell in vollem Maße: "Letztes Jahr hatte ich das Pech, zu Hause zu bleiben. Jetzt habe ich die Chance, Erfahrungen in der Nationalmannschaft zu sammeln, im ersten Spiel in der Startelf zu stehen und es zu genießen." Weiter sagte er, "sowohl ruhig als auch begierig" darauf zu sein, sich weiter zu beweisen – auch daran ein Wunsch gekoppelt: "Ich hoffe, es folgen noch ein paar Tore."

In Zukunft wieder mit falscher Neun?

Ob er diese Möglichkeit auch nach dem Confed Cup haben wird, ist in seinen Augen nicht komplett sicher. Grund ist das taktische System. Bei der vergangen Europameisterschaft spielten die Spanier ohne echten Stürmer, so wird es laut Soldado wohl auch in Zukunft wieder sein. "Es hat funktioniert", begründete er seine Vermutung.

Der Stürmer absolvierte seit seinem Debüt im Juni 2007 insgesamt zehn Länderspiele für Spanien und erzielte dabei sechs Treffer. Sowohl die Hälfte an Spielen als auch Toren gelangen ihm seit der letzten Europameisterschaft.

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