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Heiko Westermann sieht der neuen Saison mit dem Hamburger SV positiv entgegen. Ein Europacupplatz soll es werden und damit weiter "in die richtige Richtung" gehen.

Hamburg. Heiko Westermann geht in seine vierte Saison beim Hamburger SV. Im Interview gab er Einblicke in die Entwicklung beim HSV. Dabei lobte er die sportliche Leitung unter Oliver Kreuzer und Trainer Thorsten Fink. Auch Neuzugang Johan Djourou werde helfen, das Ziel Euopacupplatz, in dieser Saison zu erreichen.

Nach der 0:2-Pleite im Test gegen Wacker Innsbruck tobte Oliver Kreuzer und auch Westermann pflichtete im kicker seinem Sportmanager bei: "Ich kann seine klaren Worte nachvollziehen. Wir dürfen nicht so chancenlos verlieren gegen eine österreichische Mannschaft, die im letzten Jahr fast abgestiegen wäre."

Es gibt keine Ausreden mehr

Trotzdem "sollte man wegen eines Testspiels nicht von unserem Ziel Europacup abweichen", betonte der 29-Jährige und ergänzte: Mit dieser Mannschaft in der jetzt geschaffenen Konstellation sollten wir das schaffen können."

Nach Platz sieben in der letzten Saison solle es dieses Jahr endlich mit dem internationalen Wettbewerb klappen. Trotz des Abgangs von Heun-Ming Son und einem Transferstop ist man beim HSV optimistisch: "Wir haben unseren Kader diesmal früh in der Vorbereitung nahezu komplett zusammen, können uns einspielen und müssen nicht am dritten Spieltag Eckpfeiler einbauen. Es gibt in dieser Saison keine Ausreden mehr", gab Westermann zu.

Der Abwehrspieler ist der Meinung, dass man "mit Thorsten Fink und Oliver Kreuzer als Team richtig gut aufgestellt" ist und dass "der Prozess schon in der vergangenen Saison begonnen" habe. "Ich habe wieder das Gefühl, dass es in die richtige Richtung geht", erklärte Westermann hoffnungsvoll.

Djourou eine echte Verstärkung?

Auch Neuzugang Johan Djourou werde dabei helfen, die Saisonziele zu erreichen: "Ich freue mich auf Djourou. Er ist sehr stark bei Ballbesitz, ist damit wichtig für unser System. Ich empfinde ihn in den ersten Tagen als sehr verlässlichen Typen", sagte Westermann in Bezug auf seinen künftigen Partner in der Innenverteidigung.

Mehr Freiraum ohne Kapitänsamt?

Nachdem Westermann mitten in der abgelaufenen Spielzeit sein Amt als Kapitän beim HSV abgegeben hatte, erklärte er jetzt, dass es diesen Wechsel "spätestens im Sommer ohnehin gegeben" hätte. "Durch den Kapitänswechsel konnte ich mich in diesem Moment wieder auf mich konzentrieren, und das hat mir gutgetan", begründete Westermann seinen Schritt.

Nach Meinung des ehemaligen Nationalspielers wäre Rafael van der Vaart der geeignete Mann für diesen Posten: "Ich hatte ihn schon direkt nach seiner Verpflichtung gefragt, ob er es machen will. Weil es seinem Status entspricht und weil ich dem HSV mehr helfe, wenn ich mich auf mein Spiel konzentrieren kann."

Gleichzeitig betonte Westermann, dass er "schon ein Typ sei, den interessiert, was in meinem Verein passiert". "Für mich ist es natürlich wichtig, wo es mit dem HSV in Zukunft hingeht. Ich will nicht zusehen, wenn etwas in die falsche Richtung läuft. Und dieses Gefühl hatte ich in den vergangenen drei Jahren in der Mannschaft immer wieder mal."

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