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EXKLUSIV - Vor dem Madrider Derby am kommenden Wochenende sprach Stürmer Falcao über die Saisonziele Atleticos und die Idole seiner Jugend.

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Von Martin Langer

Radamel Falcao hat sich vor dem Madrider Derby an diesem Wochenende warm geschossen. Nun will der Kolumbianer die Defensive des amtierenden spanischen Meisters durcheinander wirbeln, so wie er es diese Saison schon einige Male für Atletico getan hat.

Der 26-Jährige hat für das Team von Diego Simeone bereits 14 mal getroffen. Auch wegen ihm steht Atletico auf dem zweiten Platz, nur drei Punkte hinter Barca und acht Zähler vor dem Lokalrivalen Real Madrid.

Dreikampf in Spanien? Atletico hat als derzeitiger Zweiter das Gleichgewicht in der BBVA durcheinander gebracht – etwas, was Radamel Falcao auch am Ende der Saison noch erreichen will.

„Die Saison noch vor unserem Hauptwidersacher Real Madrid zu beenden, wäre für jeden von Bedeutung“, sagte Falcao exklusiv gegenüber Goal.com. „Unsere Fans wären begeistert, wenn wir das in dieser Saison hinkriegen. Als Spieler hat man dieses Ziel allerdings nicht: Wir wollen in La Liga gut abschneiden, schauen aber nicht nur auf Real oder uns selbst, sondern denken nur an das nächste Spiel.“

„Eine gute Saison ist mein Traum. Ein positiver Start ist wichtig, um das Niveau über die Spielzeit zu halten und um die Top-Plätze in der Tabelle mitzukämpfen. Mein Traum für Atletico diese Saison ist es, stärker und solider beständig gute Ergebnisse zu erzielen“, sprach der Kolumbianer von seinen Saisonzielen mit den Rot-Weißen.

„Zur Tabellenspitze fehlen und nur drei Punkte, wir kämpfen um einen Champions League-Platz. Wir wollen diese Platzierung unbedingt halten und bleiben, wo wir sind, damit wir von den Ausrutschern der großen Teams profitieren können. Danach sehen wir, ob wir um den Titel, den zweiten oder den dritten Platz kämpfen. Wir wollen genau da bleiben, wo wir jetzt sind.“

Vor dem Derby will Falcao aber nicht nur auf Real schauen, sondern sieht die komplette Saison als Gradmesser für den Erfolg, indem er hinzufügte: „Theoretisch kämpfen wir aber nicht gegen Real Madrid oder Barcelona.“

„Unsere Aufgabe ist es, sich auf die nächste Begegnung zu konzentrieren und versuchen, zu gewinnen. Siege bringen uns Punkte und erlauben es uns, an den großen Teams dranzubleiben. Wir müssen jeden möglichen Punkt mitnehmen. Nur dann können unsere direkten Duelle mit Real oder Barca für unsere Saison in La Liga Ausschlag gebend sein.“
 
„Es ist wichtig, jedes Spiel außerhalb von Barcelona oder Real zu gewinnen, hier sind die Punkte wirklich in Gefahr. Wenn du solche Spiele nicht gewinnst und Zähler liegen lässt, verlierst du den Anschluss an die Spitze.“

Nach dem Gewinn der Europa League vergangene Saison – Falcaos zweitem Nacheinander – und dem Erfolg beim European Super Cup will der Stürmer auch weiterhin Trophäen für seine Vitirine sammeln. Mit Diego Simeone am Ruder, so glaubt Falcao, ist das ein realistisches Ziel.

„Seit Simeones Ankunft gab es einen Mentalitätswechsel“, erklärt er. „Der Verein versucht, in den heimischen Wettbewerben konkurrenz- und durchsetzungsfähiger zu sein. Ich hoffe, dass sich dieser Wandel schon bald auszahlt.“

Denn: Die „Rojiblancos“ sind hungrig, wie Falcao weiter ausführt: „Die Mannschaft würde es lieben, Trophäen zu gewinnen. Wir wollen zumindest einen der Wettbewerbe gewinnen, in denen wir gerade spielen. Für dieses Ziel arbeiten wir hart und ich hoffe, dass wir am Ende der Saison einen Titel feiern können.“

Mit 13 gab Falcao sein Profidebüt in Kolumbien, bevor er eine Karriere begann, die ihn schon in Argentinien, Portugal und Spanien auf Torejagd gingen ließ. In der spanischen Hauptstadt beendete Falcao jüngst eine seiner eher seltenen Torflauten, als er beim 4:0 über Sevilla mit einem Elfmeter den Torreigen eröffnete.

Als er gefragt wurde, wen er als junger Stürmer bewunderte, verwies Falcao auf einen früheren Real-Star: „Das wäre Ronaldo. Ich bewundere viele Spieler aus dieser Ära, aber Ronaldo Luiz verkörperte den Stürmertyp, der ich sein wollte.“

Weiter: „Ronaldo, Messi, Iniesta und diese Art Spieler. Mein Geschmack würde sich nicht ändern, wenn ich kein professioneller Spieler wäre.“ Zudem erklärte Falcao abschließend, dass seine Arbeit an der Seite von Chiles Marcelo Salas ihm als Teenager bei seinem Sprung nach Argentinien sehr geholfen habe.

„Wir spielten beide zur selben Zeit für River. Für ihn war es das Ende der Karriere, aber er hat sich trotzdem abgehoben. Man sah sofort, seine Qualitäten als Stürmer und dass er alle überstrahlte.“

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Radamel Falcao spricht als Botschafter des PASS-Programms von Western Union, welches für die nächsten drei Jahre mit dem Ziel antritt, eine Million Schultage zu schaffen für Kinder, deren Bildungschancen ansonsten begrenzt wären.

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