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Für den Gelsenkirchener Stammtorhüter Fährmann wird es ungemütlich, wenn es nach dessen neuem Kollegen geht. Giefer ist heiß auf das Trikot mit der Nummer eins.

Gelsenkirchen. Fabian Giefer zeigt sich nach seinem feststehenden Wechsel von Fortuna Düsseldorf zu Schalke 04 angriffslustig. Der Rolle als Backup für Ralf Fährmann will sich der Torhüter nicht kampflos fügen und dem bisherigen Stammtorhüter der Königsblauen einen harten Wettstreit um die Nummer eins bieten.

"Mein eigener Anspruch muss es sein, zu spielen", erklärte Giefer gegenüber Bild. Der 23-Jährige sei "von Natur aus ein ehrgeiziger Mensch und ich werde dem Ziel, Nummer eins auf Schalke zu werden, in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich alles andere unterordnen."

"Meine Aufgabe besteht darin, auf einem Top-Level Leistung zu bringen. Dass dies auf diesem Niveau auch mit Konkurrenzkampf auf hohem Level verbunden ist, ist klar und darauf freue ich mich", so Giefer, der sich nach zwei Jahren in Düsseldorf nun wieder wie zuvor bei Bayer auf internationalem Parkett beweisen kann.

Giefer freut sich auf die Königsklasse

"Zu meiner Zeit in Leverkusen war es schon immer etwas Besonderes. Es wird aber definitiv ein Unterschied werden, wenn wir Mittwochabend um 20.45 Uhr europäische Top-Teams zu Hause vor über 60.000 Zuschauern empfangen", zeigte sich der frühere Juniorennationaltorhüter voller Vorfreude auf die Champions-League-Abende.

Diesen "absoluten Kindheitstraum" hätte er sich auch schon 2012 vor seinem Wechsel zur Fortuna erfüllen können. Damals war der FC Bayern an den Diensten des Keepers interessiert. "Das Wichtigste war damals für mich, dass ich spiele", erklärte er den Schritt nach Düsseldorf.

"Nichtsdestotrotz war es ein schönes Gefühl, dass mich mein Ex-Trainer Jupp Heynckes gerne mit nach München geholt hätte", blickte er zurück auf das Angebot des Rekordmeisters, wo er sich der Konkurrenz von Manuel Neuer hätte stellen müssen. Nun bekommt er es mit dessen Nachfolger auf Schalke zu tun - nach Fährmanns guten Leistungen in der abgelaufenen Saison ebenfalls eine echte Herausforderung.

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