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Der WADA-Präsident forderte im Fußball konsequenteres Handeln in puncto Doping. Um dies zu besprechen, wurde ein Treffen mit FIFA-Präsident Blatter vereinbart.

London. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat auch im Fußball einen stärkeren Kampf gegen verbotene Substanzen gefordert. „Egal, welcher Sport. Egal, wo in der Welt. Überall kann mehr getan werden. Auch im Tennis, auch im Fußball“, sagte WADA-Präsident John Fahey und stellte sich an die Seite von Arsène Wenger. Der Teammanager des FC Arsenal hatte unlängst EPO-Tests und die Einführung von biologischen Pässen gefordert.

Treffen mit Blatter

„Tests sind eine gute Möglichkeit, um Betrüger zu erwischen“, sagte Fahey: „Aber besonders biologische Pässe sind ein effektives Instrument. Warum benutzt der Fußball diese Möglichkeit nicht?“ Die WADA-Führung trifft sich am Donnerstag in Zürich mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.

Aktuell steht der spanische Erstligist Real Sociedad San Sebastian unter Verdacht, in der Vergangenheit bei dem Sportmediziner Eufemiano Fuentes Dopingmittel gekauft zu haben.

Eben jener Arzt sorgte für den bis dato größten Dopingskandal im Radsport, infolgedessen unter anderem Jan Ulrich entlarvt wurde.

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