Polens Teamchef baggert an Werders Boenisch
Der polnische Fußballverband ist offensichtlich an einer Verpflichtung von Werder Bremens Abwehrspieler Sebastian Boenisch interessiert.
(jr) Bremen. Bei der U-21-Europameisterschaft im Sommer war Bremen-Verteidiger Sebastian Boenisch einer der umjubelten Titelgewinn-Helden Deutschlands. Doch schon bald könnte der 22-Jährige ins Dress der polnischen Nationalmannschaft schlüpfen.
Denn deren neuer Teamchef Franciszek Smuda hat ein Auge auf den Linksverteidiger von der Weser, der ebenso wie Lukas Podolski im polnischen Gleiwitz geboren ist, geworfen.
Boenisch: „Ich höre mir das gerne an“
Nach Angaben der Zeitung Dziennik hat Smuda den Ex-Schalker bereits überredet, künftig für die Osteuropäer aufzulaufen. Demzufolge werde Boenisch bereits beim freunschaftlichen Länderspiel am 14. November gegen Rumänien für Polen auf dem Rasen stehen.
Boenisch dementierte zunächst jeglichen Kontakt zu Smuda: „Er hat mit mir noch nicht gesprochen“, fuhr dann aber fort: „Ich weiß, dass sich der polnische Verband um mich bemüht. Ich höre mir das gerne an, aber da gibt es noch keine Tendenz.“
Nach England (Aaron Hunt) warf somit binnen weniger Tage ein weiterer Verband ein Auge auf einen deutschen Junioren-Nationalspieler von Werder Bremen.
Für das deutsche A-Nationalteam hat Boenisch bislang noch kein Länderspiel absolviert.
Eure Meinung: Deutschland oder Polen – wie soll sich Boenisch entscheiden?
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