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Die Initiative DEUTSCHER FUSSBALL BOTSCHAFTER überreichte am ersten Dezember-Wochenende in Kingston, Jamaika, Winfried „Winnie“ Schäfer seine Nominierung für den Hauptpreis.

Kingston. Winfried Schäfer gilt in der Welt des internationalen Fussballs längst als 'bunter Hund', als einer, der in aller Herren Länder für seine Arbeit mit dem Ball bekannt ist. Für seine Leistung als Vermittler und Förderer des deutschen Fussballs wurde der aktuelle Nationaltrainer Jamaikas vor rund zwei Wochen von der Initiative DEUTSCHER FUSSBALL BOTSCHAFTER für den Hauptpreis nominiert.

Damals hatte mit Monika Staab, Trainerin der Frauen-Nationalannschaft von Katar, die erste Nominierte in Doha ihre Urkunde erhalten. Am vergangenen Samstag überreichte Roland Bischof, der Gründer der Initiative, Schäfer seine Nominierungsurkunde in Kingston, die mit einem Fördergeld verbunden ist. Schäfer, seit Juli 2013 Nationaltrainer der „Reggea Boyz“, unterstützt mit seinem an ein soziales Projekt gebundenes Preisgeld die Boys Town Football Academy und den Federal United Football Club.

Aus dem Ländle in die Karibik

Die Initiative zeichnet deutsche Trainer aus, die durch ihr Verhalten bei ihren Auslandsengagements positiv zum Image von (Fußball-)Deutschland beitragen. Globetrotter Winfried Schäfer hat durch den Fußball bereits viele Länder bereist und auf seinen Stationen sowohl sportliche als auch zwischenmenschliche Erfolge gefeiert. Vor allem in Thailand und Kamerun genießt er, durch seine Tätigkeit als Nationaltrainer in der Vergangenheit, noch heute hohes Ansehen.

Der ehemalige Bundesliga-Coach betreute beim Karlsruher SC spätere Stars wie Oliver Kahn, Mehmet Scholl oder auch Oliver Kreuzer. Zu seinen größten Erfolgen als Trainer zählen der Gewinn der Afrikameisterschaft mit Kamerun im Jahr 2002 und Rang zwei bei der Südostasienmeisterschaft mit der thailändischen Nationalmannschaft 2011.

"Mehr als nur eine Sportart"

Winfried Schäfer selbst sagte anlässlich der Übergabe: „Ich fühle mich sehr geehrt. Ich habe in Afrika, Arabien, Südostasien sowie nun kurze Zeit hier in der Karibik gearbeitet und mich schon immer wie ein Botschafter des Fußballs gefühlt. Fußball ist für so viele Menschen überall auf der Welt viel mehr als nur eine Sportart. Dadurch wird Fußball zum Medium und bietet so viele Möglichkeiten, Gutes zu tun.“

News: Jamaika verpflichtet Schäfer

Der dritte Nominierte für den Hauptpreis 2014 neben Monika Staab ist Klaus Stärk (Technischer Direktor des Fußballverbands von Namibia). Der Sieger des Awards wird am 5. Mai 2014 durch die Jury (Uwe Seeler, Rainer Holzschuh, Dr. Martin Schäfer, Lutz Pfannenstiel, Doris Fitschen und Peter Lohmeyer) bekanntgegeben.

EURE MEINUNG: Wer hätte den Botschafter-Preis 2014 verdient?

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