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FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ist wegen nicht ordnungsgemäß verzollter Luxusuhren und anschließender strafrechtlicher Verurteilung offiziell vorbestraft.

München. Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist nach seinem Zollvergehen vorbestraft. Das bestätigte der Landshuter Oberstaatsanwalt Markus Kring auf SID-Anfrage.

"Jeder, der eine strafrechtliche Verurteilung hat, ist vorbestraft", sagte er. Es gebe lediglich eine zivilrechtliche Einschränkung, wenn das Strafmaß 90 Tagessätze nicht überschreitet.

Rummenigge hatte eine Geldstrafe über 140 Tagessätze akzeptiert und bezahlt, nachdem er aus Katar eingeführte Luxusuhren nicht ordnungsgemäß verzollt hatte. Die Summe beläuft sich laut Süddeutscher Zeitung auf 249.900 Euro.

Übereinstimmenden Berichten der Bild-Zeitung und des Nachrichtenmagazins Focus zufolge soll Rummenigge zwei Rolex-Uhren nicht verzollt haben, als er am 7. Februar aus Katar zurückkehrte. Der 58-Jährige gab demnach an, die Uhren geschenkt bekommen zu haben.

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