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Der frühere Manager der Hanseaten sieht die Entwicklung im Klub positiv. Dennoch kritisiert er, dass der Verein zu wenig aus seinen Möglichkeiten mache.

Hamburg. Günter Netzer hat Borussia Mönchengladbach als Spieler und den Hamburger SV als Manager einst zu großen Erfolgen geführt. Vor dem Duell der beiden Klubs am Samstag sieht er die Entwicklung hüben wie drüben positiv. Der 69-Jährige bemängelt jedoch, dass gerade in Hamburg Potenzial verschwendet wird.

"Hamburg ist auf dem Weg nach oben. Aber die Mannschaft ist noch weit unter ihren eigentlichen Möglichkeiten", sagte Netzer im Interview mit Bild. Er glaubt jedoch, dass der neue Coach Bert van Marwijk für einen nachhaltigen Aufschwung sorgen kann: "Er ist ein guter Trainer, der lässt rechts und links nichts zu. Seine Gelassenheit und Ruhe sollten den HSV weiterbringen."

In die Pflicht nimmt der Weltmeister von 1974 HSV-Kapitän Rafael van der Vaart. Dieser sei für ihn "auf dem Platz die wichtigste Figur". Seine letzten Leistungen lobte Netzer zwar, allerdings könne der Niederländer "noch viel mehr."

Netzer warnt vor Euphorie

Trotz acht Zählern aus den letzten vier Spielen mahnte Netzer Besonnenheit an: "Es ist gerade ein Abwärtstrend gestoppt worden. Nicht mehr und nicht weniger. Das Team ist noch nicht stabil genug." Eine positive Entwicklung könne nur behutsam eingeläutet werden, führte der Wahl-Schweizer aus.

Dem Duell mit Borussia Mönchengladbach sieht Netzer mit großer Freude entgegen. Auch die Borussia habe habe ihn zuletzt "sehr beeindruckt", allerdings ist der 69-Jährige besorgt ob der "Lücke zwischen Heim- und Auswärtsleistung". Die Elf vom Niederrhein hat in dieser Saison nur einen ihrer 16 Punkte in der Fremde geholt.

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