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Nach Imtech zieht sich auch EnBW als Sponsoringpartner in Stuttgart zurück. Im VfB-Etat entsteht so offenbar eine Lücke von 3,25 Millionen Euro.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat auf seinem Konsolidierungskurs einen herben Rückschlag erlitten. Nach Team-Partner Imtech zieht sich kurzfristig auch der bisherige Exklusivpartner EnBW zurück. Die beiden Großsponsoren hinterlassen im VfB-Etat ein Finanzloch von 3,25 Millionen Euro.

"Wir hatten sehr offene Gespräche, deshalb trifft uns das nicht völlig unerwartet. Nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima war klar, dass sich die EnBW neu ausrichten wird", sagte VfB-Marketing-Direktor Jochen Röttgermann der Bild.

Angeblich zahlte der Energieversorger, der zwischen 2005 und 2010 bereits Trikotsponsor der Schwaben war, zuletzt 3,5 Millionen Euro jährlich an den VfB. Das Unternehmen bleibt dem Verein aber als Premium-Partner erhalten, überweist drei Jahre lang jeweils eine Million Euro an die Stuttgarter.

Durch Imtech fehlen bereits 750.00 Euro

Bereits vor wenigen Wochen hatte Teampartner Imtech, der bislang rund 750.000 Euro pro Jahr gezahlt hatte, seinen sofortigen Rückzug angekündigt. Das angeschlagene Unternehmen hat mit dem VfB allerdings eigentlich noch ein Jahr Vertrag. Röttgermann: "Wir werden Ende Juli, Anfang August Gespräche haben. Wir wollen sehen, wie wir das lösen, ohne dass uns ein finanzieller Schaden entsteht."

Der Marketing-Direktor ist optimistisch, dass der Europa-League-Starter die Lücke bald schließen kann: "Wir werden im Bereich der Team-Partner bald einige Neuzugänge vermelden."

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