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Der Rekordnationalspieler hat dem künftigen Bayern-Spieler Heuchelei vorgeworfen. Weiterhin echauffierte sich Matthäus über den Zeitpunkt, zu dem der Transfer publik wurde.

München. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Mario Götze für seinen Wechsel von Borussia Dortmund zu Bayern München harsch kritisiert. Neben der Art und Weise des Transfers echauffierte sich der langjährige Bayern-Star auch über den Zeitpunkt, an dem der Transfer publik wurde.

„Die Fans fühlen sich veralbert“, sagte Matthäus dem TV-Sender Sky Sport News HD. Der 52-Jährige bezeichnete die Aussagen, die Götze in der jüngeren Vergangenheit bezüglich seiner Verbundenheit zum BVB getroffen habe, als „unglaubwürdig“ und „schädlich für den ganzen Fußball“.

Timing „einfach unglaublich“

Weiterhin kritisierte der Weltmeister von 1990, dass der Deal ausgerechnet am Tag vor dem Halbfinal-Hinspiel der Dortmunder Borussia in der Champions League gegen Real Madrid herausgekommen sei. Dieser Umstand sei „nicht fair“ und „einfach unglaublich“, so Matthäus.

Am Vormittag wurde publik, dass Mario Götze am 1. Juli für die festgeschriebene Ablösesumme von etwa 37 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Bayern München wechseln wird.

Lothar Matthäus war seinerzeit selbst 1984 nach fünf Jahren am Niederrhein von Borussia Mönchengladbach zu den Bayern gewechselt. Der Transfer wurde wenige Wochen vor dem DFB-Pokalfinale bekannt, in dem Matthäus mit Gladbach auf den FC Bayern traf.

EURE MEINUNG: Für die Historiker - War Matthäus' Wechsel von Gladbach zu Bayern nicht nahezu identisch mit Götzes Entscheidung?

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