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Bastian Schweinsteiger: „Will lieber Erfolg haben, als groß geliebt werden“

Bayerns Vize-Kapitän spielte bis dato eine sehr gute Saison und sprach nun in einem Interview über Anerkennung, Erfolg und die Stärke der Bayern.

München. Der FC Bayern München eilt wettbewerbsübergreifend von Sieg zu Sieg. Großen
Anteil am Aufschwung des Rekordmeisters hat Bastian Schweinsteiger, der seine wohl beste Saison spielt. In einem Interview sprach der 28-Jährige über Anerkennung, Erfolg und die Stärke der Bayern.

„Image und Anerkennung sind mir nicht wichtig“

„Image, Anerkennung und Respekt sind mir nicht so wichtig in meinem Leben. Ich möchte glücklich sein, mit dem was ich mache, mit meinem Sport. Ich verstelle mich nicht für irgendjemanden, das liegt nicht in meiner Natur“, sagte Schweinsteiger gegenüber der Abendzeitung und verglich sich mit seinem großen Vorbild: „Wie Eric Cantona, der war beliebt, aber ihn mochten auch nicht alle. Oder Jose Mourinho, der bewusst aneckt. Er will einfach Erfolg haben - so ist es bei mir auch. Mir ist es lieber, Erfolg zu haben, als groß geliebt zu werden.“

Der Erfolg könnte sich mit dem Triple bereits dieses Jahr einstellen. Bayern ist noch in allen drei Wettbewerben vertreten, die Meisterschaft ist so gut wie eingetütet. Nach dem verlorenen „Finale dahoam“ ist die Sehnsucht nach dem Champions-League-Titel dennoch größer denn je.

„Ich habe schon einige Erfolge errungen, aber ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, den Champions-League-Pokal in Händen zu halten. Wir sind in der Lage weit zu kommen“, so Schweinsteiger. Den Vorsprung in der Liga sehe er zwar als großen „Vorteil“ für die Pokal-Wettbewerbe, „aber es ist kein Versprechen“.

FCB-Trainingsspiel qualitativ wie Bundesliga-Top-Spiel

Dennoch bremst der Nationalspieler die hohen Erwartungen und verwies einmal mehr darauf, dass man noch gar nichts erreicht habe: „Wir spielen eine exzellente Saison - bis jetzt. Aber wir müssen schauen, dass wir überhaupt so weit kommen wie letztes Jahr. Es ist nicht selbstverständlich ins Champions-League-Finale zu kommen.

Die Dominanz der Münchner sei in der laufenden Saison vor allem am breit aufgestellten Kader festzumachen. „20 Spieler auf beinahe gleich hohem Niveau“ ermöglichen Jupp Heynckes „eine wunderbare Auswahl, mehr Qualität auf der Bank.“ Das führe auch dazu, dass man selbst Spiele wie gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Wochenende noch umbiegen kann. „Wenn ich ein Trainingsspiel elf gegen elf von uns sehe, dann könnte das beinahe eine Champions-League-Partie sein, mindestens ein Top-Bundesliga-Spiel. Das war in den Jahren davor nicht ganz der Fall“, blickte Schweinsteiger zurück.

Verpflichtung Guardiolas „macht einen stolz“

Und noch etwas stimmt den Vize-Kapitän bezüglich einer erfolgreichen Zukunft positiv: Die Verpflichtung von Pep Guardiola. „Das macht einen stolz, das zeigt die Stärke und die Anerkennung, die der Verein weltweit genießt. Der FC Bayern ist auf einem guten Weg, so muss es weiter gehen“, so Schweinsteiger.

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