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Nach dem erneuten Wettskandal will Thomas Bach nun die Kräfte bündeln: Wenn es nach ihm geht, müssen Sport und Staat viel besser kooperieren als bisher.

München. Thomas Bach hat nach den jüngsten Diskussionen um Wettskandale im Fußball dazu aufgerufen, die Kräfte im Kampf gegen Spielmanipulation zu bündeln. „Hier handelt es sich um weltweit vernetzte organisierte Kriminalität. Um dieser Herr zu werden, müssen Staaten und Sport eng zusammenarbeiten“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt/Main

Sowohl zur Aufdeckung als auch zur abschreckenden Bestrafung sei die Intervention des Staates in diesem Bereich in stärkerem Umfang unabdingbar als beim Kampf gegen Doping. Ein Grundsatz gelte für beide Bereiche: Null Toleranz.

Bach: „Es muss weiter sorgfältig geprüft werden, ob und wenn ja welche weitergehenden staatlichen und gesetzgeberischen Maßnahmen im Kampf gegen Wettbetrug und Korruption benötigt werden. Dabei müssen die zu ergreifenden Maßnahmen international koordiniert werden, denn es handelt sich um ein grenzüberschreitendes Problem.“

Ein erster wichtiger Schritt sei die nahtlose internationale Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden: „Das war auch das Ergebnis der Task Force, die IOC-Präsident Jacques Rogge im Frühjahr 2011 initiiert hatte und in der Sportverbände, Regierungen, Wettanbieter und Interpol gemeinsam nach Lösungen gesucht haben“, sagt Bach: „Dabei wurde eine enge Kooperation auf diesem Feld vereinbart. Die nächste Sitzung des Gremiums steht in diesem Frühjahr an.“

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