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In Berlin gibt es ein Theaterstück über den Freitod von Robert Enke. Doch eine Einwilligung von seiner Witwe Teresa gibt es nicht. Teresa Enke schaltet deshalb ihre Anwälte ein.

Berlin. Am Maxim-Gorki-Theater in Berlin gibt es nun ein Theaterstück, das auch vom Freitod des ehemaligen Nationaltorhüters Robert Enke handelt. Die Witwe und Rechteinhaberin Teresa Enke hat nun ihre Anwälte eingeschaltet.

Das Stück „Demenz, Depression und Revolution“ behandelt im Mittelteil den Freitod eines Torhüters in Braunschweig und ist nach Aussage von Jörg Neblung, dem Berater von Teresa Enke, eins zu eins aus der Biografie von Enke entlehnt: „Das Stück ist ganz eng an das Buch von Ronald Reng angelehnt. Nur der Name des Torwarts wurde verändert und der Schauplatz Hannover nach Braunschweig verlagert. Verlag und Autor wurden nie gefragt, Teresa Enke nicht einmal informiert.“

Rechte liegen bei Witwe

Dabei wurde vor Erscheinen des Buches die Rechte für Verfilmungen und Theaterstücke ausgeklammert. „Vor Erscheinen des Buches wurden die Rechte für eine mögliche Verfilmung bzw. Theater-Aufführung ausdrücklich ausgeklammert. Sie liegen nicht beim Verlag, sondern bei Teresa Enke, die damit definitiv verhindern wollte, dass es zu dem nun eingetretenen Fall kommen konnte“, sagte der 45-Jährige.

Teresa Enke hat nun den Kölner Medienanwalt Heiko Klatt eingeschaltet. Er soll ihre Interessen in einem möglichen Rechtsstreit mit dem renommierten Berliner Theater vertreten.


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