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Der von Boateng herbeigeführte Spielabbruch wird weltweit als positives Zeichen gegen Rassismus gewertet. Auch Andreas Rettig zeigt sich vom Verhalten des Milan-Profis beeindruckt.

Frankfurt. Kevin-Price Boateng steht mit seiner Aktion gegen Rassismus im Fokus der Medien. Eine Aktion, die Andreas Rettig auch in Deutschland in dieser Weise begrüßen würde.

Boateng zeigt Zivilcourage

In einem Testspiel bei Viertligist Pro Patria wurden die farbigen Spieler des AC Milan von der Tribüne aus rassistisch beleidigt. Daraufhin brach der Mittelfeldspieler die Partie nach 26 Minuten ab und verschwand in der Kabine.

Für Andreas Rettig ein Verhalten mit Vorbildcharakter: „Das war ein großartiges Zeichen von ihm. Wir fordern immer Zivilcourage ein. Nun hat sie mit Kevin-Prince Boateng auch jemand gezeigt. Solche direkten Zeichen sind nur zu begrüßen“, so Rettig gegenüber der Berliner Morgenpost.

Auch in der Bundesliga vorstellbar

Auf die Frage ob er einen Spielabbruch auch in der Bundesliga akzeptieren würde, antwortete er mit einem klaren „Ja. Denn so etwas darf nicht toleriert werden.“

„Wichtig aber ist, dass auch Fans untereinander keine Toleranz gegenüber Rassismus zeigen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass es auch in der Bundesliga zu rassistischen Beleidigungen kommt. Sie werden subtiler stattfinden, was es nicht besser macht. Aber ich denke, dass wir offener mit Fremden umgehen.“, so der DFL-Geschäftsführer weiter.

EURE MEINUNG: Glaubt ihr, dass so ein Vorfall auch in Deutschland vorkommen könnte?

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