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Für den Offensiv-Allrounder war trotz dreier zweiter Plätze mit seinem Klub das Ausscheiden bei der Europameisterschaft der sportliche Tiefpunkt.

München. Thomas Müller, Offensiv-Spieler des FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, sprach in einem Interview über das Jahr 2012, dessen Höhen und Tiefen, sowie seine eigene Spielweise. Dabei ließ er auch durchblicken, dass das EM-Halbfinale sein persönlicher Tiefpunkt des Jahres war.

„Hatte sich viel angesammelt“

Nachdem Müller mit seinen Bayern in der vergangenen Saison zunächst beide nationale Titel an Dortmund verlor, konnte auch das „Finale dahoam“ nicht erfolgreich gestaltet werden. Bei drei verpassten Titeln sollte es jedoch nicht bleiben. Mit der Nationalmannschaft durchlebte der 23-Jährige beim 1:2 gegen Italien seinen persönlichen Tiefpunkt des Jahres 2012.

„Bei der EURO hatte sich für mich persönlich viel angesammelt: verlorene Meisterschaft, verlorenes Pokalfinale, verlorene Champions League und dann auch noch die EM. Das hat sich dann multipliziert“, begründete der Bayer gegenüber der FAZ.

Richtige Reaktion

Sowohl der Nationalspieler als auch sein Verein scheinen aus diesen Erfahrungen gestärkt hervorgegangen zu sein. Mit einem Vorsprung von neun Punkten erspielten sich die Münchener die früheste Herbstmeisterschaft der Bundesliga-Geschichte und konnten dabei noch die ein oder andere Bestmarke aufstellen. Auch für Müller persönlich war es eine erfolgreiche Halbserie: In 28 Pflichtspielen gelangen ihm 26 Scorerpunkte.

„Mein Spiel lebt davon, effizient zu sein“, versucht Müller sowohl sein aktuelles Hoch als auch seinen Spielstil zu erklären. Generell sei er kein Spieler, „der über neunzig Minuten schön anzuschauen ist.“

„Kann keine Tricks“

Bei einer derart guten Statistik wird es ihm freilich kein Anhänger übel nehmen, auch wenn vor allem die jüngeren Zuschauer gerne etwas mehr sehen würden: „Wenn ich mal irgendwo bin und ein kleines Kind fragt mich: Zeig mir mal ein paar Tricks, muss ich sagen: Ich kann keine Tricks.“

Wozu auch? Denn sowohl bei den Bayern als auch in der Nationalmannschaft gibt es andere Spieler, die dafür verantwortlich zeichnen. Außerdem weiß Müller, „dass jedes Tor gleich viel zählt, nämlich immer eins.“

EURE MEINUNG: Wird Thomas Müller am Ende der Saison einen oder gar mehrere Titel in der Hand halten?

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