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Der VfB Stuttgart beschloss ein gutes Jahr mit dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln. Natürlich wollen die Schwaben nun ihren Erfolgstrainer Bruno Labbadia halten.

Stuttgart. Nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal ging für den VfB Stuttgart eine anstrengende Hinrunde gelungen zu Ende. Manager Fredi Bobic wird jedoch wohl kaum Zeit haben, die Pause zu genießen, muss er doch seinen Trainer Bruno Labbadia von einer Vertragsverlängerung überzeugen.

Labbadia noch unentschlossen

Mit 28 Spielen in der Hinrunde hatte der VfB zusammen mit Hannover 96 die meisten Spiele aller Bundesligisten. Eine Tatsache, die nicht gerade für Entspannung sorgt. Da im Schwabenland aktuell auch knausrig mit dem Geld umgegangen wird und Neuverpflichtungen nur in Form von eigenen Nachwuchsspielern oder ablösefreien Profis in Erscheinung treten, ist Bruno Labbadia noch nicht gänzlich von einer Zukunft beim VfB überzeugt. Dazu gesellt sich auch noch regelmäßige Kritik am Trainer von Seiten der Medien, die vor allem zu Saisonbeginn sehr deutlich ausfiel.

Labbadia reagierte damals mit einem Wutausbruch, bei dem er sich recht vulgär über die Medien ausließ. Da sich der VfB aber fing, neben den Bayern und dem BVB nun als einziger deutscher Verein weiterhin in drei Wettbewerben dabei ist, will man den gebürtigen Darmstädter unbedingt halten. „Er hat unheimlich viel geleistet“, lobt Manager Bobic die Leistung Labbadias in den bisherigen zwei Jahren und speziell in der letzten Hinrunde.

Bobic zeigt mit dieser Aussage auch, dass er sich bewusst ist, welchem Druck der einstige Stürmer zuletzt ausgesetzt war. Deshalb ist ihm auch klar, dass Labbadia selbst erst einmal ein wenig Zeit braucht, um „runterzukommen.“ Man wolle die Vertragsverlängerung deshalb „ganz relaxt angehen.“

Labbadias Imagewandel

Labbadia hat also nach den sportlichen Erfolgen in der jüngeren Vergangenheit selbst gute Karten, wird seine Vertragsverlängerung an die ein oder andere Bedingung knüpfen können. Fakt ist jedenfalls, dass Labbadias Ruf mittlerweile deutlich besser ist, als er es vor seinem Amtsantritt in Stuttgart war. Zuvor scheiterte er zunächst bei Leverkusen und dann bei Hamburg, nachdem seine Mannschaften jeweils in den Rückrunden deutlich abbauten.

Dass Labbadia den Stuttgartern gar die kalte Schulter zeigen wird und seinen im Sommer 2013 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird, um zu einem Klub mit besseren Möglichkeiten zu wechseln, glaubt zumindest Bobic nicht. Ganz im Gegenteil, der ist sich sicher, „dass wir im Januar zum Abschluss kommen“, auch wenn er dafür auch in der Winterpause „durchgehend arbeiten“ muss.

EURE MEINUNG: Bleibt Labbadia in Stuttgart?

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