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Nach den Zwischenfällen in Hannover hat der DFB die Konsequenzen gezogen und die Sachsen für die kommende Saison aus dem Wettbewerb verbannt.

Frankfurt/Main. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Zweitligisten Dynamo Dresden vom Pokal-Wettbewerb der Saison 2013/14 ausgeschlossen. Grund sind die Zwischenfälle mit Dynamo-Fans während des Auswärtsspiels in Hannover. Bereits in der vorherigen Saison waren die Dresdner Anhänger beim Gastspiel in Dortmund negativ aufgefallen.

Vorbelastungen und Ausmaß entscheiden

Nach einer siebenstündigen Sitzung des Sportgerichts sagte Hans E. Lorenz in seiner Urteilsbegründung: Das Strafmaß für Dresden erklärt sich aus den zahlreichen, einschlägigen Vorbelastungen und dem Ausmaß der Ausschreitungen beim Pokal-Spiel in Hannover. Solche Stadionüberfälle sind Anschläge auf den Fußball im Allgemeinen, die einer konsequenten Ahndung bedürfen.

Ausdrückliche Warnung

Nachdem die Dresden-Fans bereits in der Saison zuvor ausfällig geworden sind, bot sich nun keine andere Möglichkeit mehr. Der Verein wurde ausdrücklich davor gewarnt, dass im Wiederholungsfall der Pokal-Ausschluss droht.“ Hannover kassierte eine Geldstrafe von 70.000 Euro. Der Veren war nicht vorbestraft. 

Kind schließt weitere Konsequenzen nicht aus

Nach den Vorfällen in dieser Saison zog auch der Gastgeber, Hannover 96, Konsequenzen. Nun sagte Martin Kind gegenüber dem kickerDer Schaden für Hannover 96 ist immens, nicht nur finanziell. Entsprechende Konsequenzen für die Verursacher haben wir nach den Vorfällen bereits gezogen. Ich will zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass diese noch umfassender werden.

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