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Das Buch des ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger hatte zuletzt vor heftigen Wirbel gesorgt. Jetzt zeigte sich auch DFL-Chef Reinhard Rauball betroffen.

Berlin. Die Autobiographie des ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger sorgte in den letzten Wochen für einige Diskussionen. Der 67-Jährige musste heftige Kritik einstecken. Nun meldete sich auch DFL-Chef Reinhard Rauball zu Wort - und ließ kein gutes Haar an Zwanziger.

Unangemessenes Verhalten

„Wir müssen deutlich die Frage stellen, ob das für einen ehemaligen DFB-Präsidenten und ein noch aktives Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees angemessen ist. Der Ligavorstand ist der Auffassung, dass es möglich sein muss, vertrauliche Gespräche zu führen, ohne befürchten zu müssen, dass diese irgendwann in einem Buch thematisiert werden“, sagte Rauball im Gespräch mit der Welt.

„Nicht hinnehmbar“

„Es ist nicht hinnehmbar, was Theo Zwanziger in Bezug auf den Auschwitz-Besuch einer DFB-Delegation vor der Europameisterschaft geschrieben und gesagt hat. Dieser Besuch ist intensiv vorbereitet worden. Ich war selbst zum ersten Mal dort und persönlich sehr betroffen wie alle Mitglieder der Delegation – gleichgültig, ob Offizielle, Spieler oder Trainer. Nun dieser Aktion die Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit abzusprechen, ist in keiner Weise nachvollziehbar“, so Rauball weiter.

„Persönlich betroffen“

„Den Eindruck erwecken zu wollen, die sportpolitische Mission, die wir in Polen und der Ukraine verantwortlich wahrgenommen haben, sei zu kurz gekommen, geht an den Tatsachen vorbei“, so Rauballs weitere Worte. Der 65-Jährige sagte außerdem, er sei über Zwanzigers Verhalten „persönlich betroffen“.


EURE MEINUNG: Ist Rauballs Betroffenheit nachvollziehbar?
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