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Und eine neue Runde im verbalen Ringkampf des ehemaligen DFB – Präsidenten mit Uli Hoeneß. Theo Zwanziger sieht keinen Grund für eine Entschuldigung.

Frankfurt. Es vergeht momentan kaum ein Tag ohne Neues aus dem verbalen Schlagabtausch zwischen Theo Zwanziger und Uli Hoeneß. Der ehemalige DFB-Präsident legt weiter nach.

„Hoeneß ist doch nicht mein Feind“

Zwanziger, der in seiner Biographie „Die Zwanziger Jahre“ hart mit dem FC Bayern und Hoeneß ins Gericht ging, sieht keine Veranlassung, sich mit dem Weltmeister von 1974 auszusprechen, geschweige denn zu versöhnen. „Das ist für mich doch gar kein Thema. Hoeneß ist doch nicht mein Feind“, so Zwanziger laut Sport-Informations-Dienst, der sich auf ein Interview Zwanzigers in der Sport Bild beruft.

„Viel für den Fußball geleistet“

Für den 67-Jährigen ist Hoeneß „ein Mann, der viel für den Fußball geleistet hat“. Allerdings habe er, so Zwanziger weiter, habe Hoeneß „seine Rolle als Bayern – Präsident in der Nachfolge Franz Beckenbauers“ nicht so ausgefüllt, wie Zwanziger dies gern gesehen hätte.

Zwanziger kritisiert Freund-Feind-Denken der Bayern

Hoeneß hatte Zwanziger als schlechten DFB-Präsidenten bezeichnet, nachdem dieser ihn in seinem Buch kritisiert hatte. Für Zwanziger ist diese Reaktion absehbar gewesen: „Wenn du alles machst, was die Bayern wollen, bist du ihr Freund. Wenn du aber einmal etwas anderes machst, bist du es nicht mehr.“

Nachfolger Niersbach steht zu Hoeneß

Sein Nachfolger Wolfgang Niersbach, den Zwanziger ebenfalls kritisiert hatte, ergriff am vergangenen Wochenende Partei für Hoeneß. Auch hierauf reagiert Zwanziger relativ gelassen: „Ich denke mir meinen Teil. Wolfgang ist seit vielen Jahren mein Freund und ist es noch heute. Ich kenne seine Stärken und Schwächen, genau wie ich Schwächen habe.“

Andere Amtsauffasung

Die Bundesliga, so Zwanziger, sei Niersbachs „liebstes Ding. Er war im ersten halben Amtsjahr doppelt so oft in den Bundesliga-Stadien, wie ich es in acht Jahren war.“ Zwanziger habe seine Priorität stets darauf gelegt, nicht nur für die Profiklubs da zu sein, sondern auch zu Amateurspielen und zum Frauenfußball zu gehen.


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