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Ein emotional immer noch tief getroffener Michael Ballack nahm nach der Veröffentlichung seines Karriereendes ein letztes Mal Stellung zu seiner Behandlung beim DFB.

Berlin. Eine Woche nach der Bekanntgabe seines Karriereendes äußerte Michael Ballack noch einmal seinen Unmut über den unrühmlichen Abschied von der deutschen Nationalmannschaft und sprach auch das Thema Abschiedsspiel noch einmal an.

Ballack schaut wehmütig zurück

„Ich hätte liebend gerne ein Abschiedsspiel gemacht. Ich hätte es mir von DFB-Seite gewünscht. Aber gewisse Personen hatten es für mich nicht vorgesehen. Das muss ich akzeptieren“, sagte der 36-Jährige der Kölner Zeitung Express.

Der „Capitano“ wollte kein Almosen annehmen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte dem ehemaligen Kapitän der Nationalelf nach der Ausmusterung durch Bundestrainer Joachim Löw im vergangenen Jahr lediglich ein Freundschaftsspiel zum Abschied angeboten.
„Unter den damals gegebenen Umständen klang das für mich wie ein Almosen. Und das wollte ich nicht“, stellte Ballack klar.

Keine Aussprache

Mit dem designierten Erben der Spielführerbinde, Philipp Lahm, möchte Ballack keine Aussprache mehr suchen.
„Nein. Das braucht's auch nicht“, so der 98-malige Nationalspieler: „Ich muss jetzt nicht zum Telefonhörer greifen und all diejenigen anrufen, mit denen ich einmal eine Auseinandersetzung in meiner Karriere hatte. Philipp sieht das sicherlich ähnlich.“

Verbitterung über Lahms Verhalten immer noch da

Es ärgere ihn immer noch die Aussage Lahms kurz vor der WM 2010, als der nach Ballacks Verletzung während des laufenden Turniergeschehens dauerhaft die Kapitänsbinde beanspruchte. „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man so etwas nicht macht“, schloss der „Capitano“ dieses Kapitel vor den Medien ab.

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