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Die Unbestechlichkeit der Schiedsrichter muss beim DFB gewährleistet sein. Deshalb wird den Unparteiischen verboten, dass Souvenirs jeglicher Art angenommen werden.

Frankfurt. In der Bundesliga wird nach mehreren Schiedsrichter-Skandalen in den letzten Jahren den Bundesliga-Referees verboten, Wimpel oder Aufstecknadeln als Aufmerksamkeiten bei den jeweiligen Vereinen anzunehmen.

Fokus auf Spielleitung

Grund für dieses Verbot ist die zunehmende Professionaliserung der Unparteiischen beim DFB. Während in der Vergangenheit die Schiedsrichter neben ihrem Job an der Pfeife auch noch beruflich stark eingespannt gewesen sind, soll der Fokus in Zukunft auf eine stärkere Konzentration auf die Spielleitung gelegt werden. Dadurch erhofft man sich bessere Leistungen.

„Alte Zöpfe abschneiden“

So äußert sich auch DFB-Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel gegenüber der Sport Bild:  „Aufgrund der Professionalisierung im Schiedsrichterwesen sind wir uns mit unseren Schiedsrichtern einig, dass die Zeit gekommen ist, die alten Zöpfe abzuschneiden.“

Keine Souveniers mehr an Schiedsrichter

In der Vergangenheit war es bei einigen Bundesligisten üblich den Schiedsrichter mit lokalen Souveniers oder kleinen Aufmerksamkeiten zu beschenken. Nun wird das nun endgültig der Vergangenheit angehören. Das Schiedsrichter-Wesen des DFB nimmt bewusst auch die Vereine in die Pflicht.

Brief an die Vereine

So wird in der Sport Bild ein Auszug aus einem Brief gezeigt, der an die 36- Profi-Vereine gegangen ist:  „Sehr geehrte Damen und Herren, unmittelbar vor dem Start in die Spielzeit 2012/2013 der Bundesliga und 2. Bundesliga möchten wir sie bitten, von der Überreichung diverser Vereinssouvenirs jeglicher Art an die Schiedsrichter abzusehen.“ Unterschrieben worden ist der Brief von Hellmut Krug und Herbert Fandel.

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