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Nach seiner krankheitsbedingten Pause hat der Sportdirektor von RB Leipzig und RB Salzburg bereits nach wenigen Wochen einiges bewirkt.

Leipzig. Vor rund zwei Wochen begann Ralf Rangnick seine Arbeit als Sportdirektor bei RasenBallsport Leipzig und Red Bull Salzburg. Seitdem hat er zwei Trainerwechsel initiiert und will weiter den Grundstein für den Erfolg legen.

Rangnick als Berater

„Heute beginnt eine neue Zeitrechnung. Alle die bei der Reise dabei sein wollen, sind herzlich willkommen“, kündigte Rangnick die Aufbruchstimmung im Leipziger Stadion an.

Bis vor wenigen Wochen war Rangnick noch davon ausgegangen, wieder als Trainer zu arbeiten. Er könne sich aber nun mit der „Ratgeber“-Rolle anfreunden und bezeichnete seine Funktion als Sportdirektor von zwei Standorten als „einmalige Konstellation“.

Austausch zwischen den Standorten

„Wir wollen in beiden Vereinen eine ähnliche Philosophie und Spielidee verankern“, wird Rangnick auf transfermarkt.de zitiert. Dazu gehöre auch ein regerer Austausch zwischen beiden Standorten. Mit zwei Trainerwechseln versucht der ehemalige Trainer von Schalke 04 diese Vision zu verwirklichen.

Pacult abgelöst

Nachdem er in Salzburg Roger Schmidt als neuen Trainer für die kommende Spielzeit vorstellte, räumte er auch in Leipzig auf: Bereits am Dienstag hatte Alexander Zorniger den Trainerposten von Peter Pacult eingenommen. Der ehemalige Chefcoach von Rapid Wien hatte den Aufstieg in die dritte Liga trotz erfahrener Spieler und einem Zweitliga-Etat verpasst. Die Entscheidung, einen neuen Trainer einzustellen sei eine grundsätzliche Frage der Philosophie, nicht der Qualität“ gewesen, so Rangnick.

Neuer Trainer und Fitnesscoach

Am Mittwoch stellte Rangnick dann den neuen Leipziger Trainer Zorniger und den Stabhochspringer Tim Lobinger vor. Lobinger soll sich, seines Zeichens Leistungssportler, um die Fitness der Spieler kümmern. Mit dem Hallenweltmeister aus 2006 sei eine weitere Schlüsselposition im Verein besetzt, so Rangnick. Gleichzeitig kündigte er weitere personelle Veränderungen an.

Mannschaft entscheidend verjüngen

Wenn es nach Rangnick geht, soll die Mannschaft entscheidend verjüngt werden: „Spieler müssen hier herkommen, weil es der logische nächste Karrierestep ist und nicht, weil es andere Annehmlichkeiten gibt.“

Ralf Rangnick hat sich Ziele gesetzt und mit dem Erfolg, könnte seiner Meinung nach auch das Stadion zu klein werden: „In ein paar Jahren werden wir sagen, das Stadion ist nicht groß genug.“

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