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Levan Kobiashvili wurde vom DFB-Sportgericht aufgrund der skandalösen Vorfälle in Düsseldorf bis zum Jahresende gesperrt. Nun äußert er sich.

Berlin. Das skandalöse Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC wird wohl nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Levan Kobiashvili, Thomas Kraft, Andre Mijatovic und Christian Lell seitens der Berliner wurden vom DFB-Sportgericht aus dem Verkehr gezogen. Den Georgier Kobiashvili traf die Sperre besonders hart - er darf erst wieder 2013 für seinen Verein auflaufen. Auf der vereinseigenen Homepage äußerte er sich nun zu den Vorfällen und seiner jetzigen Situation.

„Schwere Zeit“

Kobiasvhili erzählt: „Die erste Zeit war sehr, sehr schwer. Ich, wir als Familie haben sehr gelitten. Ich bin einer, der ungern in der Öffentlichkeit steht“, sagte er.

„Keine Absicht“

Der Georgier wurde schuldig gesprochen, Schiedsrichter Stark mit der Faust in den Nacken geschlagen zu haben. Mittlerweile hat er die verhängte Strafe akzeptiert, die Vorwürfe bestreitet er allerdings nach wie vor: „Mein erster Gedanke war, gegen das Urteil zu kämpfen, doch dann musste ich abwägen, was am Besten für mich, meine Familie, den Klub und die Fans ist - und das war, das Urteil schweren Herzens zu akzeptieren. Es stimmt aber nicht, dass ich den Herrn Stark geschlagen habe. Der Raum vor der Treppe in die Katakomben, die Treppe selbst, war voller Menschen, es wurde gedrängelt, geschubst. Die Schiedsrichter waren vor uns. Ich bin am Anfang der Stufen hängen geblieben, gestolpert, vornüber fast die Treppe runtergeflogen. Ich wollte mich mit den Armen abfangen. Ich kann nicht ausschließen, dass ich dabei vor mir laufende Leute berührt habe, einer davon war der Schiedsrichter. Aber es war eben keine Absicht.“

Neuer Trainer hält zu ihm

Jos Luhukay, neuer Trainer der Berliner, zählt nach Ablauf der Sperre auf Kobiashvili: „Kobi spielt in meinen Planungen eine ganz wichtige Rolle, er wird für uns noch sehr wichtig sein.“ Und auch der Georgier scheint vom neuen Mann an der Seitenlinie angetan: „Ich habe einen sehr, sehr positiven Eindruck. Ich bin sicher, dass wir bei Hertha BSC hervorragend zusammenarbeiten werden und Hertha BSC wieder in die Bundesliga zurückbringen.“

Eure Meinung: Glaubt ihr Kobiashvilis Schilderung des Sachverhaltes?

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