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Theoretisch läuft die Kaderplanung für die nächste Saison beim HSV auf Hochtouren. Praktisch sieht es weniger rosig aus: Es hagelt Absagen.

Hamburg. Dirk Kuyt. Granit Xhaka. David Abraham. Namhafte Spieler wurden in den letzten Wochen mit dem HSV in Verbindung gebracht. „Vieles muss besser werden“, erklärte Frank Arnesen, Sportchef beim Hamburger SV, dem Sender Sport1 mit Hinblick auf die neue Saison. Man möchte nicht auf Dauer im Abstiegskampf feststecken. Doch bislang nehmen die personellen Veränderungen im Kader für die nächste Spielzeit nur sehr zögerlich Formen an.

HSV im Umbruch

Nach einer Horrorsaison, als man nur den 15. Platz im Endklassement belegt hatte, verkündete Frank Arnesen eine Generalsanierung des Hamburger-Kaders. Anfangs schien die Mission vielversprechend zu laufen: Mit Rene Adler für den Posten im Tor, Stürmer Artojms Rudnevs sowie Mittelfelspieler Maximilian Beister konnte man gleich drei Neuzugänge bekanntgeben. Weitere Transfers sollen folgen, doch die Planungen dazu sind ins Stocken geraten.

„Und täglich grüßt…“ eine Absage

Vor zwei Wochen musste Frank Arnesen den ersten Spieler von seiner Wunschliste streichen: Der Schweizer Nationalsspieler Granit Xhaka entschied sich für einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Thema abgehakt, ein neues Ziel wurde anvisiert: Die Verpflichtung von Offensivmann Dirk Kuyt. Doch letztes Wochenende dann die Absage: der Holländer „fühle sich zwar geschmeichelt“, unterschreibt aber einen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul. Ein paar Stunden darauf die nächste schlechte Nachricht: Ja-Cheol Koo, um den man sich ebenfalls bemühte, bleibt ein weiteres Jahr beim FC Augsburg.

Hoffnung und De Guzman

Auch der Transfer des argentinischen Innenverteidigers David Abraham droht zu platzen. Aufgrund eines Vorvertrages mit dem spanischen Verein FC Getafe, kann der (noch) Spieler vom FC Basel nicht wie erwartet ablösefrei wechseln.

Nun erwägt man eine Verpflichtung von Jonathan de Guzman, dem Stürmer von spanischem Primera-Division-Absteiger FC Villareal. Arnesen ist überzeugt: „Er ist ein sehr guter Spieler, aber es ist noch nichts unterschrieben. Deswegen werden wir das nicht weiter kommentieren.“ Die schweren Zeiten beim HSV dauern also auch nach Ende der Horrorsaison noch an.

Eure Meinung: Wie erklärt ihr euch HSV’s Pechsträhne auf dem Transfermarkt?

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